„Heimat Fremde Heimat“ am 20. November: Vom Türsteher zum Arzt – Chirurg Ahmet Iscel im Porträt

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert im ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 20. November 2016, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Vom Türsteher zum Arzt

Seit zehn Jahren fördert die private Initiative „Start“ jugendliche Zuwanderer in Österreich. Mit 100 Euro monatlich an Bildungsgeld, Seminaren, Reisen, Workshops, Kulturangeboten sowie einem Laptop samt Drucker unterstützt man Jugendliche auf dem Weg zur Matura. Das oberste Motto der gemeinnützigen Stiftung lautet: „Eine chancengerechte, offene, sozial durchlässige Gesellschaft zu fördern, in der Interkulturalität als Bereicherung angesehen wird“. Dalibor Hýsek porträtiert den ehemaligen Türsteher und frisch gebackenen Chirurgen Ahmet Iscel, der mit dem Start-Stipendium den Traum des ersten Akademikers in der eigenen Familie wahr werden ließ.

Das Flüchtlingshaus vom „Hilfswerk“ vor dem Aus

Das denkmalgeschützte Haus in der Wiener Schottenfeldgasse 34 scheint sich auf den ersten Blick in einer Art „Dornröschenschlaf“ zu befinden. Der Schein trügt. Das Wiener Hilfswerk betreibt dort ein Flüchtlingshaus. Die Räume des ehemaligen Finanzamts beherbergen 190 Flüchtlinge aus dem Irak, dem Iran, Syrien, Afghanistan und dem Libanon. Dort lernen sie Deutsch und wollen arbeiten. Dafür ist ein positiver Asylbescheid notwendig. Ihr neues Zuhause haben die Bewohnerinnen und Bewohner liebgewonnen. Mit Jahresende müssen sie ihre Unterkunft mit ungewissem Schicksal verlassen. Michael Ellenbogen berichtet.

Indigenes Wissen – zwischen Materialismus und Spiritualität

Die fast verlorenen Weisheiten indigener Völker gewinnen in einer Zeit der wachsenden Orientierungslosigkeit an Bedeutung. Immer mehr Vertreter der Urvölker melden sich zu Wort und wollen mit ihrem uralten Wissen Antworten auf die dringenden Fragen unserer Zeit liefern. Dabei geht es um die Erhaltung des Gleichgewichts auf unserem Planeten, das unsere Existenz sichert. Der grönländische Schamane Angaangaq und die Aborigines Aunty Delmae Barton und William Barton, beide Musiker, sowie das Afro-Asiatische Institut (AAI) aus Salzburg boten heuer in Österreich Einblick in das Spannungsfeld zwischen kulturellem Einheitsbrei und Vielfalt sowie Verschwendung und Nachhaltigkeit. Ein Beitrag von Sabina Zwitter.

„Heimat Fremde Heimat“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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