APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Hofer, Van der Bellen und Kurz aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 11.11. bis 17.11.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche der Dritte Nationalratspräsident und Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer (FPÖ).

Für Diskussionen sorgte vergangene Woche eine Aussage Hofers bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tirol. Der FPÖ-Kandidat erklärte, er kenne keinen „Moslem der im Pflegebereich tätig ist, der bereit ist, unseren Senioren die Windeln zu wechseln.“ Die Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes, Ursula Frohner, wies die Aussage Hofers zurück. „Natürlich haben wir auch muslimische Kolleginnen, auf Geburtenstationen, in der Kranken- und in der Altenpflege“, so Frohner gegenüber dem „Standard“.

In einem Interview mit den „Oberösterreichischen Nachrichten“ sprach sich Hofer gegen Vergleiche mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump aus. Das Programm der FPÖ wäre in den USA „das einer Linkspartei“. „Wenn es zwischen Trump und mir eine Parallele gibt, dann, dass wir beide authentisch sind“, so Hofer. Sein Mitbewerber um das Amt des Bundespräsidenten, Alexander Van der Bellen, meinte u.a., Hofer und Trump würden beiden einen "destruktiven Diskussionsstil" pflegen und Grenzen hochziehen wollen, statt sie abzubauen.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich die Wiener Stadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) auf Position dreizehn im Ranking.

Innerhalb der Wiener SPÖ nehmen die Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung der Partei zu. Nachdem der ehemalige Parteisekretär Christian Deutsch Bürgermeister Michael Häupl aufforderte, seine Nachfolge zu regeln, sprach sich auch Simmerings Bezirksparteiobmann Harald Troch in einem „Kurier“-Gespräch für personelle Änderungen aus. Man brauche eine „personelle Neuaufstellung in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Integration", so Troch, der damit die bisherige Arbeit der Stadträtinnen Sonja Wehsely, Renate Brauner und Sandra Frauenberger kritisierte. Nach Ansicht Trochs gibt es "eine hohe Unzufriedenheit in der Parteibasis und der Bevölkerung mit der Arbeit der genannten Stadträtinnen".

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