Das Zusatzstoffparadoxon: Transparenz als Alternative?

Beim IIR Forum Ernährung ging es um böse E-Nummern, Clean Labelling und die perfekte Idylle

Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar
Mag. Dr. Aleksander Zilberszac, Bundesministerium für Gesundheit

Wien (OTS) - Die Vorurteile gegen Lebensmittelzusatzstoffe scheinen unausrottbar zu sein. Obwohl Zusatzstoffe eine breite Verwendung finden und aus unserem Nahrungsmittelrepertoire nicht mehr wegzudenken sind, ist der Ruf der Zusatzstoffe im Keller. Das Misstrauen gegenüber E-Nummern ist trotz behördlichen Zulassungen so groß wie noch nie.

Transparenz ist für den Kunden immer wichtiger, Herkunft und Rückverfolgung müssen gewiss sein und am besten soll das Gebotene auch noch traditionell und auf einer grünen Wiese mit lila Kühen hergestellt worden sein. Ist die Zeit angebrochen, um den Konsumenten aus dem idyllischen Märchen zu holen und zu sagen: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, meinte Herr Mag. Dr. Aleksander Zilberszac vom Bundesministerium für Gesundheit beim IIR Forum Ernährung.

Die Wirtschaft reagiert mit Versprechen wie „frei von“ und mit Hightech und Clean Labelling werden die „Natürlichkeit“ der Produkte und die Idylle aufrechterhalten. Hinter der Auslobung „Frei von Zusatzstoffen“ stecken meist „natürliche“ Zutaten mit Zusatzstoffwirkung oder eine kreative Auslegung des geltenden Rechts.

Aber wie böse sind die E-Nummern jetzt nun wirklich? Woher rührt dieses unaussprechlich schlechte Image? Laut Bundesministerium sind behördlich zugelassene Zusatzstoffe völlig unbedenklich und der Wildwuchs an Falschmeldungen sogar in renommierten Zeitungen ist den Experten ein Rätsel.

In diesem Sinne benötigt es wohl eine große Portion Aufklärung. Wie unsere Lebensmittel hergestellt werden und was nun wirklich drin ist und warum. Halbwissende Foodblogger und selbsternannte Ernährungsexperten aufgepasst: Nicht alles was nach „E“ klingt, ist böse.

Mit diesen und vielen weiteren spannenden Themen beschäftigten sich zahlreiche Experten beim IIR Forum Ernährung von 15. bis 16. November 2016 im Schlosspark Mauerbach. Die Themen Food Safety und Gemeinschaftsverpflegung standen dieses Jahr mit eigenen Fachkonferenzen im Fokus.

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