Budget – Grossmann freut sich über Bildungs-Schwerpunkt

Mehr Geld für Integration – Ausbau der Ganztagsschulen fixiert

Wien (OTS/SK) - „In Bildung investieren heißt, in die Zukunft unseres Lands zu investieren. Die Menschen sind unsere wichtigste Ressource. Deshalb ist es richtig, dass wir auch weiterhin mehr Geld in die Hand nehmen, um die Schulen weiter zu verbessern“, so SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann zu den heutigen Budget-Ausschussberatungen für den Bildungsbereich. Wichtig sei natürlich, dass die Mittel effizient eingesetzt werden; mit dem zweiten Teil der Bildungsreform – mehr Schulautonomie, Cluster-Bildung für Schulen – werden auch in diese Richtung die Weichen richtig gestellt, freut sich Grossmann. ****

Schon 2016 wurde die chronische Unterbudgetierung des Unterrichtsressorts bedeckt, und auch 2017 wird mehr Geld in das Bildungsressort fließen. Das Bildungsbudget wird gegenüber dem Finanzrahmen um 300 Mio. Euro aufgestockt und damit ein Teil der „strukturellen Lücke“ geschlossen. „Wenn die Auswirkungen des Finanzausgleichs feststehen, soll dann der Rest dieser Lücke ausgeglichen werden. Ich werde weiterhin streng darüber wachen, dass den Bildungsverantwortlichen nicht die finanzielle Basis entzogen wird, wie dies vor einigen Jahren versucht wurde", erläutert Grossmann.

Wichtig sind außerdem die zusätzlich 80 Millionen Euro, die die Schulen für Integration bekommen – für Sprachförderung, Sprachstartgruppen oder mobile Teams, die die Schulen unterstützen. „Positiv ist, dass dieses Geld nach dem so genannten ‚Chancenindex‘ vergeben wird – also dorthin fließt, wo der Unterstützungsbedarf am höchsten ist.“

Ein „bildungspolitischer Meilenstein“ ist für die SPÖ-Bildungssprecherin außerdem die Einigung zum massiven Ausbau der Ganztagsschulen, die zwar noch nicht im Budget abgebildet, aber fixiert ist. 750 Millionen Euro werden dafür in den nächsten Jahren aus der Abschlagszahlung der Banken verwendet. „Für jede Familie soll es spätestens 2025 dann möglich sein, dass ihre Kinder in einem Umkreis von nicht mehr als 20 km vom Wohnort eine ganztägige Schule in jedem Schultyp besuchen können. Ziel ist, dass bis dahin Schulplätze für 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler in ganztägigen Schulformen zur Verfügung stehen.“ (Schluss) mb/ah/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003