Treffen der lateinamerikanischen und karibischen Botschafter im KAICIID in Wien

Wien (OTS) - Die Botschafter der lateinamerikanischen und karibischen Länder in Österreich kamen zu einem Arbeitstreffen im Internationalen Dialogzentrum (KAICIID) zusammen um die Möglichkeiten des interreligiösen Dialogs als Instrument zur Vorbeugung von Konflikten und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Welt zu diskutieren. Die diplomatischen Vertreter kamen dabei überein den interreligiösen Dialog zu fördern, um den sozialen Zusammenhalt in ihren Ländern zu sichern.

Das Treffen und der anschließende Empfang fanden am 16. November im Wiener Hauptquartier des Zentrums statt und wurden von der Leitung des KAIICID, darunter auch Generalsekretär Faisal Bin Muammar und dem stellvertretenden Generalsekretär für auswärtige Beziehungen, Alvaro Albacete, organisiert. Das Direktorium des Zentrums und der Rat der Vertragsparteien wurden von Bischof Miguel Ayuso, Sekretär des Päpstlichen Rats für Interreligiösen Dialog, sowie dem spanischen Botschafter in Wien, Alberto Carnero, vertreten. Der Botschafter der Dominikanischen Republik, Ramon Quiñones Rodriguez, unterstützte die Veranstaltung als Dekan der GRULAC Gruppe (Group of Latin America and Caribbean Countries).

„Wir sind von der vorbeugenden Kraft des interreligiösen Dialogs überzeugt. Vertrauen kann nur auf offenem und ehrlichem Dialog aufgebaut werden. Ohne Vertrauen sind sozialer Zusammenhalt, Aussöhnung oder Zusammenarbeit nicht möglich“, meinte Generalsekretär Bin Muammar. Zudem erwähnte er die Beteiligung des KAICIID am vor kurzem in Bogota, Kolumbien, abgehaltenen 5. Ibero-Amerikanischen Interreligiösen Forum, als Grundlage für zukünftige Aktivitäten in Lateinamerika und der Karibik.

Die diplomatischen Vertretungen wurden über die Arbeit des KAICIID in der Zentralafrikanischen Republik, Irak/Syrien, Myanmar und Nigeria informiert. Dazu erfuhren sie auch mehr über Schulungen im Bereich der sozialen Medien welche vom Zentrum in der arabischen Welt durchgeführt werden und über die multilaterale Initiative United Against Violence in the Name of Religion (Zusammen gegen Gewalt im Namen der Religion), welche von internationalen Organisationen, religiösen Führern sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt wird. Die Gesandten erhielten auch einen Überblick über interreligiöse Projekte in Lateinamerika und der Karibik, welche von zwei KAICIID International Fellows durchgeführt werden – von Victoria Pelaez in Guatemala und von Maria del Milagro Dallacamina in Argentinien.

Über KAICIID

Das Internationale Dialogzentrum (KAICIID) ist eine staatenübergreifende Organisation, die den Dialog fördert, um Frieden in Konfliktgebieten aufzubauen. Es tut dies, indem es das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen Menschen verschiedener Kulturen und Anhängern verschiedener Religionen verstärkt. Das Zentrum wurde von Österreich, Saudi-Arabien und Spanien gegründet. Der Heilige Stuhl ist beobachtendes Gründungsmitglied des Zentrums. Sein Verwaltungsrat umfasst prominente Vertreter der fünf großen Weltreligionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum). Der Vorstand entwirft und beaufsichtigt die Programme des Zentrums.

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