Vladyka: Heute ist eine soziale Kältewelle über NÖ hereingebrochen

Antrag auf gerechte Entlohnung für ArbeitnehmerInnen nicht zur Abstimmung zugelassen

St. Pölten (OTS) - „Heute ist es in Niederösterreich schlagartig um einige Grade kälter geworden! Denn die VPNÖ hat den ärmsten Menschen in unserem Land die Lebensgrundlage entzogen und im Landtag wurde ein Antrag nicht zugelassen, mit dem gerechte Löhne für alle ArbeitnehmerInnen gefordert wurden“, zeigt sich die Sozialsprecherin der SPNÖ, LAbg. Christa Vladyka, nach der Beschlussfassung des neuen Mindestsicherungsgesetzes für Niederösterreich und der gleichzeitigen Nichtzulassung des SPNÖ-Antrags auf einen Mindestlohn von 1.700 Euro enttäuscht und betroffen.

Das Argument, das schon im Vorfeld immer wieder zur Rechtfertigung der drastischen Kürzungen bei dieser so wichtigen Sozialleistung angeführt wurde, dass die Kürzung notwendig sei, weil der Abstand zwischen geringen Gehältern und BMS zu gering sei, lässt Vladyka nicht gelten und entlarvt es vielmehr als Lippenbekenntnis: „Wenn man den Ärmsten etwas wegnimmt, haben die ArbeitnehmerInnen davon gar nichts. Sie würden nur dann profitieren, wenn in allen Berufsgruppen endlich gerechte Löhne und Gehälter gezahlt würden!“ Die Mindestsicherung wurde eingeführt um Armut und soziale Ausgrenzung, um Obdachlosigkeit und Hunger zu verhindern. „Die ÖVP hat sich aber heute offenbar von ihren christlichen Wurzeln verabschiedet, denn mit Nächstenliebe hat es gar nichts zu tun, wenn man den Ärmsten noch das Mindeste nimmt“, so Vladyka abschließend.

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