KO Hirz: OÖ. Landtag: zeitliche Befristung von SchulleiterInnen: leider keine einheitliche Position aus OÖ und damit vergebene Chance

SPÖ sagt Nein, ÖVP und FPÖ reden um den heißen Brei – Bund bereitet Gesetz vor – OÖ nimmt sich aus dem Spiel

Linz (OTS) - „Ein großes Bildungspaket ist endlich auf dem Weg, aber ein einheitliches geschlossenes Vorgehen ist in OÖ scheinbar nicht möglich. Die SchuldirektorInnen bekommen mehr Verantwortung. Dafür wollten wir Grüne eine Befristung für die SchulleiterInnen aber auch bessere Unterstützung und mehr Geld. Die SPÖ sagt Nein, ÖVP und FPÖ reden um den heißen Brei und wissen nicht recht was sie wollen. Somit gibt es heute keinen Beschluss unseres Antrags und das ist mehr als bedauerlich“, zeigt sich der Klubobmann und Bildungssprecher der Grünen OÖ LAbg. Gottfried Hirz enttäuscht.
Ein heutiger Beschluss wäre aber wichtig gewesen, da der Bund ein entsprechendes Gesetz vorbereitet. „Aber aus Obersterreich gibt es leider dazu keine einheitliche Position. Somit wird Oberösterreich bei dieser wichtigen Frage im neuen Bildungspaket auch keine Rolle spielen. So kann man auch große Chancen ungenutzt lassen“, betont Hirz.
Gerade der Fall der VS 2 in Linz zeigt, wie wichtig eine zeitlich befristete Bestellung der DirektorInnen wäre. Deren Schulleiter hat seine Aufgaben nachweislich mangelhaft erfüllt, kann aber von seiner Stelle nicht abgezogen werden kann, weil er dienstrechtlich bereits Definitivstellung erlangt hat. Hirz: „Das ist ein untragbarer Zustand, den wir mit unserer Forderung künftig ausschließen wollen. Mit unserem Antrag wollten wir erreichen, dass die Befristung jetzt endlich im Gesetz verankert wird und solche Fälle künftig ausgeschlossen sind“.

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