Bundesrat – Pfister: Löhne rauf statt Sozialleistungen runter!

Frauen besonders von Altersarmut betroffen – Reformen auf dem Arbeitsmarkt und höhere Löhne zentral für die Zukunft

Wien (OTS/SK) - „Wir SozialdemokratInnen sind jene, die Löhne und Pensionen steigen sehen wollen, statt zu kürzen und Leute an den Rand der Gesellschaft zu drängen“, hielt SPÖ-Bundesrat Rene Pfister heute, Donnerstag, in der Aktuellen Stunden mit Sozialminister Stöger zum Thema Altersarmut im Bundesrat fest. Pfister bekräftigte noch einmal die Forderung nach 1700 Euro Mindestlohn. „Niedrige Löhne verursachen niedrige Pensionen. Für uns muss es also heißen: Rauf mit den Löhnen!“, forderte der Bundesrat. Pfister zeigte sich zudem hocherfreut über das Engagement des Sozialministers und die Anhebung der Mindestpension ab dem Jahr 2017. ****

„Frauen in der Pension sind stärker von Armut betroffen als Männer. Die Alterspension der Frauen ist in Österreich im Durchschnitt fast um die Hälfte niedriger als bei den Männern“, stellt Pfister zudem fest und erklärt: „Das führt dazu, dass mehr als doppelt so viele Frauen die Ausgleichszulage beziehen. Die Einkommensunterschiede im Alter sind also noch größer als in der Zeit der Erwerbstätigkeit.“ Man muss deshalb in diesem Bereich speziell darauf achten, dass „die Schere nicht weiter auseinandergeht“.

„Ein weiterer Faktor ist, dass wir die Wirtschaft nur dann stärken, wenn wir die Kaufkraft stärken. Wir wissen in diesem Zusammenhang auch, dass ältere Menschen die Wirtschaft durch ihr Konsumverhalten besonders stärken“, so Pfister. „Die Herausforderungen für uns um Altersarmut zu verhindern, heißt für uns auch gemeinsam mit UnternehmerInnen und ArbeitnehmerInnen zu sprechen. Denn das Ganze ist vor allem auch eine Frage des Arbeitsmarktes. Es fehlen Jobs für ältere Menschen“, zeigt der SPÖ-Bundesrat die Problematik auf. (Schluss) up/pm/mp

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