Wurm: Anhebung der Mindestpension auf 1.000 Euro ist ein Meilenstein gegen Altersarmut von Frauen

Armut ist weiblich – durchschnittliche normale Alterspension von Frauen nur 921 Euro

Wien (OTS/SK) - Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm betonte am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die positive Tragweite der zur parlamentarischen Behandlung überführten Pensionsreform. „Es ist gar nicht hoch genug zu schätzen, dass die Ausgleichszulage für MindestpensionsbezieherInnen von 883 auf 1.000 Euro angehoben wurde. Viele Frauen werden davon profitieren – denn Armut ist nach wie vor weiblich“, erklärte Wurm, die darauf verwies, dass auf der Homepage des Sozialministeriums zu ersehen ist, „dass die durchschnittliche normale Alterspension von Frauen ohne Zulagen und Zuschüsse gerade einmal 921 Euro beträgt“. ****

Wurm erinnert an die Tatsache, dass jede zweite Frau Teilzeit arbeitet – „eine regelrechte Armutsfalle. Vor allem dann, wenn die Beziehung in die Brüche geht und den Frauen, nachdem sie die Hauptlast bei der Familienarbeit geleistet haben, die Einzahlungshöhen eines Vollzeitjobs fehlen“, erläutert Wurm. „Daher ist es so wichtig, dass alleinstehende Frauen mit 30 Versicherungsjahren künftig mindestens 1.000 Euro Pension erhalten werden.“ (Schluss) up/sc

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