Lockl: „Neuer, bedauerlicher Tiefpunkt im FPÖ-Wahlkampf schadet Österreichs Ansehen.“

FPÖ-Führungstrio muss sich Vorwurf, verantwortungslos zu handeln, gefallen lassen.

Wien (OTS) - Zu einem neuen Höhepunkt der Geschmacklosigkeit hat eine Gruppe von Unterstützern Norbert Hofers beim Wahlkampfauftakt von Alexander Van der Bellen angesetzt. Ende Oktober trat eben diese Gruppe - die sogenannten Identitären - noch gemeinsam mit Hofers Wahlkampfleiter beim rechtsextremen Kongress in Linz auf, am Dienstag posierten die Verbündeten des FPÖ-Wahlkampfleiters mit „FCK VDB“ Shirts vor dem Marx Palast, wo 470 Unterstützer Van der Bellens den Wahlkampfauftakt ihres Kandidaten verfolgten. Die T-Shirts mit der eindeutigen, massiv abwertenden Botschaft sind im Online-Shop der Gruppierung zu erwerben. Die sogenannten Identitären werden als rechtsextrem eingestuft und stehen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

„Das ist ein neuer, bedauerlicher Tiefpunkt im FPÖ-Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten. Ein Amt, das für das Ansehen Österreichs in Europa und in der Welt von entscheidender Bedeutung ist. Dessen sollte sich das Team von Norbert Hofer bewusst sein“, sagt Lothar Lockl, Obmann des Vereins „Gemeinsam für Van der Bellen“.

Erst heute ist eine Studie veröffentlicht worden, die deutlich macht, warum sich Wähler von SPÖ und ÖVP eher für Alexander Van der Bellen entscheiden würden – wegen Österreichs Ansehen in der Welt. „Dass sich Norbert Hofer auch in der gestrigen ZIB 2 nicht von seinem Parteichef distanzierte, der die deutsche Kanzlerin Merkel als gefährlichste Frau der Welt bezeichnet hatte, schadet den Beziehungen zu Österreichs wichtigstem Handelspartner. Die jüngste Aktion seiner Unterstützer passt leider in dieses Bild. Mit seinem Zick-Zack-Kurs in außenpolitischen Fragen gießt der FPÖ-Kandidat weiter Öl ins Feuer“, so Lockl.

Deutschland sei Österreichs wichtigster Handelspartner. Zehntausende Jobs sowie der heimische Sommer- und Wintertourismus sind von guten, stabilen Beziehungen zu Deutschland abhängig. „Das FPÖ-Führungstrio rund um Norbert Hofer muss sich leider den Vorwurf gefallen lassen, hier verantwortungslos zu handeln“, warnt Lockl.

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Gemeinsam für Van der Bellen - Unabhängige Initiative für die Bundespräsidentschaftswahl 2016
Mag. Reinhard Pickl-Herk, Pressesprecher
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