Kaske: Niederösterreich beschließt Lohn- und Sozialdumping

Wien (OTS) - „Wer massenhaft gemeinnützige Arbeit zu Niedriglöhnen verordnet, verdrängt Beschäftigung, die gut und gerecht entlohnt wird und arbeits- und sozialrechtlich abgesichert ist“, kritisiert Rudi Kaske, Präsident der AK Wien, die niederösterreichische Landesregierung. Nach Oberösterreich ist nun auch in Niederösterreich mit den Einschnitten bei der Mindestsicherung Lohn- und Sozialdumping beschlossene Sache. Kaske: „Es muss Pröll und Co klar sein, dass jemand, der reguläre Arbeitsplätze durch gemeinnützige Arbeit zu Niedriglöhnen ersetzt und Dumping bei der Mindestsicherung betreibt, Armut produziert und Schwarzarbeit fördert. Damit will Niederösterreich vorsätzlich seine arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Probleme nach Wien exportieren.“ Mit dem Vorpreschen mit Insellösungen wird ganz Österreich ein denkbar schlechter Dienst erwiesen. Damit kommen jene Bundesländer unter Druck, die weiterhin die bedarfsorientierte Mindestsicherung als einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung wollen.

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