Natur-Paradies Lainzer Teich saniert

Flachwasserzone als Heimat für Amphibien

Wien (OTS) - Der Lainzer Teich ist ein um die Mitte des 19. Jahrhunderts künstlich angelegter Teich. Er entstand durch einen Aufstau des Lainzerbaches, von dem er durchflossen und gespeist wird. Ursprünglich als Wildtränke angelegt, wurde er später als Löschteich vergrößert und befestigt. Das Areal rund um den Teich ist eine öffentliche Parkanlage und dient als Freizeit- und Erholungsgebiet. Auch an Herbst- und Wintertagen ist der Lainzer Teich einen Ausflug wert, ganz besonders jetzt nach den abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen durch die MA 45 – Wiener Gewässer.

Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen

Dem Teich drohte die Verlandung durch Teichschlamm. Er wurde im Rahmen der Sanierungsarbeiten entfernt. Darüberhinaus folgte eine Vielzahl von weiteren Maßnahmen, um das Landschaftsbild und die Gewässerqualität weiter zu verbessern.

Schilf und Wasserpflanzen verbessern Wasserqualität

So wurden im Frühjahr 2016 an den Uferbereichen Schotterflächen ins Wasser eingebracht und mit Schilf, Binsen, Rohrkolben und Teichrosen bepflanzt. Diese haben sich über den Sommer gut entwickelt und werten den Teich ökologisch und optisch auf. Für Amphibien und andere Wassertiere wurde eine Flachwasserzone angelegt. Um die Wasserqualität zu verbessern und aufrechtzuerhalten, wurden niederwüchsige Unterwasserpflanzen (Characeen) am Grund des Lainzer Teichs angepflanzt.

Eine neu angelegte kleine Landzunge am westlichen Ende des Teiches ermöglicht den SpaziergängerInnen einen direkten Zugang zum Wasser.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder

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