Aktuelle Stunde: „Gleichstellung der Frau – Wahrheit oder Mythos?“

St. Pölten (OTS) - Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat den Global Gender Gap Report 2016 veröffentlicht. Der mehrere hundert Seiten dicke Report bewertet jedes Jahr den weltweiten Stand der Gleichstellung zwischen Mann und Frau in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Lebenserwartung, wirtschaftliche Chancen und politische Beteiligung.

LAbg. Dr. Von Gimborn MPH fragt sich, warum es in Bezug auf den Global Gender Gap Report von 2016 und der Aussage, dass es bis zur Gleichstellung der Frau noch 170 Jahre dauern wird, keinen Aufschrei der sogenannten Frauenrechtlerinnen und Feministinnen gab, die uns ständig mit dem Genderwahnsinn konfrontieren?

„Der jährliche Bericht über die geschlechtsspezifische Diskriminierung des Weltwirtschaftsforums ist abgeschlossen und es sieht für uns alles andere als gut aus“, so die Abgeordnete.

Laut dem "Gender Gap Report" des Weltwirtschaftsforums ist eine wirtschaftliche Gleichstellung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz noch weit entfernt.

„Besonders beschämend ist der Wert, der in Österreichs Datenblatt extrem negativ hervorsticht. Es ist nämlich jener Wert, der die großen Unterschiede zwischen Männern und Frauen beim Einkommen aufzeigt“, empört sich LAbg. Von Gimborn. „Da rangieren die Österreicher im internationalen Vergleich nur auf Platz 100 unter 135 Staaten.“

„Ich finde es schon sehr interessant, dass Frankreich auf dem 134. Platz und damit auf dem vorletzten Rang, nur noch vor Angola liegt, obwohl Frankreich eine höchst aktive Frauenministerin hat und jede Menge an Gleichstellungsgesetzen“, so die Abgeordnete.

Tatsache jedoch ist, laut jüngstem Global Gender Gap Report aus dem Weltwirtschaftsforum, dass die Kluft zwischen Männern und Frauen mittlerweile größer ist als 2008.

„Aber das alles sollte uns keine Sorgen bereiten, wir haben ja unsere Ampelpärchen, deren Zweck es ist, Gesinnungen und Genderwahn zu repräsentieren und zu zeigen, wie weltoffen wir sind“, so LAbg. Von Gimborn.

"Oder sollten vielleicht unser Töchter in der gegenderten Bundeshymne doch Gleichstellung genug beweisen", fragt sich die LAbg Von Gimborn. "Schluss mit dem ideologisch getriebenen Genderwahn, der noch keiner Frau zur Gleichberechtigung verholfen hat", fordert die Abgeordnete mit Nachdruck, "um sich den wahren Problemen der Gleichstellung der Frau zu widmen".

Rückfragen & Kontakt:

KD Dr. Werner Katschnig
werner.katschig@buergerlandtag.at
0676/5212333

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LTN0001