SP-Gremel: Opfer von Gewalt in Einrichtungen der Wiener Jugendwohlfahrt erhalten auch weiterhin Hilfe und Unterstützung

Stadt Wien setzt keinen Schlussstrich – KJA und PSD geben weiterhin rechtliche und psychotherapeutische Hilfestellung

Wien (OTS/SPW-K) - „Weder die Stadt Wien noch die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely haben vor, einen Schlussstrich unter dieses zweifellos dunkelste Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt zu ziehen“, stellt SP-Gemeinderat Marcus Gremel fest. Die Stadt Wien habe in enger Zusammenarbeit mit dem Weissen Ring, der Kinder- und Jugendanwaltschaft und mit dem Psychosozialen Dienst in Wien das Ende der Frist für finanzielle Hilfestellungen vorbereitet, betont der Gemeinderat. Alle Meldungen, die darüber hinaus eintreffen, werden selbstverständlich bearbeitet. „Hier wird niemand abgewiesen oder alleine gelassen. Die Opfer erhalten durch die ExpertInnen der KJA und des PSD rechtliche und psychotherapeutische Hilfestellung“, betont Gremel.

Insgesamt hat die Stadt Wien in den letzten 6 Jahren Mitteln in Höhe von € 52,53 Mio. beschlossen. Damit hat die Stadt Wien nicht nur finanzielle Hilfestellung leisten können, sondern hat auch die Kosten für Psychotherapie beschlossen. Der Weisse Ring hat bereits über 3.000 Fälle behandelt. In rund 2.300 Fällen wurden finanzielle Unterstützungen und in über 1.700 Fällen die Kostenübernahme einer Psychotherapie beschlossen. „Die Stadt Wien hat Verantwortung übernommen und wird dies auch in Zukunft tun. Jede Unterstellung, die Stadt würde sich hier zurückziehen, entbehrt jeder Grundlage und ist nicht mehr, als auf dem Rücken der Opfer politisches Kleingeld schlagen zu wollen“, schließt Gemeinderat Gremel.

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