ORF III am Mittwoch: „Quantensprung“ u. a. mit George Smoot und Peter Higgs, „MERYNS sprechzimmer“ zum Thema Narzissmus

Außerdem: „#DigitaleCourage“ im Bundesrat, „science.talk“ mit Palliativmedizinerin Gudrun Kreye, „Der bewegte Mann“ im „euro.film“ u. v. m.

Wien (OTS) - Mit einer parlamentarischen Bundesratsenquete zum Thema „#DigitaleCourage“ startet ORF III am Mittwoch, dem 16. November 2016, in einen abwechslungsreichen Programmtag mit Höhepunkten aus Politik, Religion, Wissenschaft und Medizin. So begrüßt der derzeitige Bundesratspräsident Mario Lindner (SPÖ) um 10.00 Uhr Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP), Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ), Vertreter/innen der übrigen Fraktionen sowie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Opferschutz, Medien und Zivilcourage, die Lösungsansätze gegen Hasspostings im Internet finden wollen. „Politik live“ überträgt die Enquete ab 10.00 Uhr live und in voller Länge. Es kommentieren Christine Mayer-Bohusch, Andreas Heyer, Reiner Reitsamer und Martin Wendel. In der Mittagspause der Enquete zeigt ORF III die Dokumentation „Cybermobbing“ (12.00 Uhr), die sich mit der Verbreitung von Angst und Hass im Internet auseinandersetzt.

Im Vorabend beschäftigt sich die dritte von vier „ORF III Spezial“-Ausgaben im Rahmen des ORF-Schwerpunkts „Generation What?“ zur gleichnamigen Jugendstudie (Details unter presse.ORF.at) mit dem Thema „Arbeit und was noch?“ (19.00 Uhr). Der Film begleitet Jugendliche aus ganz Europa, um herauszufinden, wie sich die Haltung dieser Generation gegenüber Gesellschaft und Arbeit verändert hat.

Anlässlich der am Vorabend stattfindenden Verleihung der „Casinos Austria Rising Star Awards“ begrüßt Ani Gülgün-Mayr danach den Casinos-Vorstandsdirektor Dietmar Hoscher sowie den/die Gewinner/in des renommierten Preises in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). Die Auszeichnung richtet sich an Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst und wird mit einem Preisgeld von 10.000 Euro bedacht.

Im Hauptabend erzählt „kreuz und quer“ die unglaubliche Geschichte von „Sankt Martin – Soldat, Asket, Menschenfreund“ (20.15 Uhr), der vom Soldaten des Kaisers zum Soldaten Gottes und damit auch zum Heiler, Missionar und umstrittenen Bischof von Tours wurde.

In der dritten Ausgabe von „Quantensprung“ (21.10 Uhr) begibt sich Andreas Jäger auf die Suche nach dem Ursprung des Universums. Diesmal nimmt Nobelpreisträger und Astrophysiker George Smoot Platz am Beifahrersitz des „Quantensprung“-Tesla und erzählt, wie seine Entdeckungen rund um die kosmische Hintergrundstrahlung Aufschluss über den Urknall gaben. Zudem mischt sich Jäger bei der Eröffnung der Ausstellung „Wie alles begann“ im Naturhistorischen Museum unter die Gäste und trifft mit Peter Higgs einen weiteren Nobelpreisträger. Doch ist die Urknalltheorie nicht der einzige Erklärungsansatz zur Entstehung unseres Universums. In der Bibel schuf Gott Himmel und Erde. Sind wissenschaftliche Ursprungstheorien mit den religiösen vereinbar? Auf einer Fahrt mit Biochemikerin Renée Schroeder und Mathematiker Rudolf Taschner diskutiert die Runde über Gott, Glaube, Urknall und den Ursprung allen Seins.

Danach ist die arrivierte Palliativmedizinerin Gudrun Kreye zu Gast in einer neuen Ausgabe des „science.talk“ (22.00 Uhr): Vor rund zehn Jahren wechselte sie als junge Ärztin von der Onkologie zur Palliativmedizin und leitet seit zwei Jahren das Palliativteam im Universitätsklinikum Krems. Oberstes Ziel ihres engagierten Teams ist es, die Lebensqualität der meist onkologischen Patienten bis zuletzt bestmöglich zu erhalten. Dazu gehört es, Schmerzen zu lindern, Ängste zu nehmen, und letzte Wünsche zu erfüllen. Im besten Fall können die Patienten so weit stabilisiert werden, dass das Sterben im Kreis der Familie möglich ist.

Im Anschluss lädt Internist Siegfried Meryn in einer neuen Ausgabe seines Gesundheitstalks „MERYNS sprechzimmer“ (22.35 Uhr) zu einer spannenden Diskussionsrunde unter dem Titel „Narzissmus – Altes Phänomen, neues Weltbild?“. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung beschreibt ein Krankheitsbild mit Selbstzentriertheit, mangelnder Empathiefähigkeit und mitunter destruktiven Zügen, die sowohl Männer als auch Frauen betreffen kann. Über Ursachen und Auswirkungen der Störung diskutieren Neurowissenschafter und Psychiater Dr. Ralph Bonelli, Medienwissenschafter Dr. Jürgen Grimm und Sexualtherapeutin Dr. Gerti Senger.

Den Abschluss des Programmabends macht die deutsche Komödie „Der bewegte Mann“ (23.25 Uhr) mit Til Schweiger in der Rolle des Frauenhelden Axel, der von seiner Freundin Doro (Katja Riemann) in flagranti erwischt und der gemeinsamen Wohnung verwiesen wird. Regisseur Sönke Wortmann gelang mit diesem Film ein Kassenerfolg, der im Kinojahr 1994 nur von den US-Produktionen „Der König der Löwen“ und „Forrest Gump“ übertroffen wurde.

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