VP-Schwarz: Opfer des Heimskandals müssen weiterhin Entschädigung erhalten

Stadt agiert verantwortungslos und schäbig - Unter Heimskandal in Wien darf kein Schlussstrich gezogen werden – Wehsely muss Frist aufheben und richtige Prioritäten setzen

Wien (OTS) - „Der Heimskandal ist und bleibt sowohl Schande als auch nachhaltiger Schaden für alle Betroffenen. Die rot-grüne Stadtregierung agiert einmal mehr völlig verantwortungslos und schäbig. Es kann nicht sein, dass die Stadt an die zahlreichen Opfer, die sich weiterhin beim Weissen Ring melden, keine Entschädigungszahlungen mehr leisten will. Diese Vorgangsweise der Stadt ist ein Schlag ins Gesicht der Geschädigten und völlig inakzeptabel. Selbstverständlich müssen die Opfer auch weiterhin Entschädigungen erhalten“, so ÖVP Wien Gemeinderätin Sabine Schwarz angesichts der heutigen Berichterstattung auf wien.orf.at.

„Obwohl sich zahlreiche Personen, nämlich 86, seit dem Ende der von der Stadt gesetzten Frist noch gemeldet haben, hält die verantwortliche Sozialstadträtin Wehsely völlig unverständlich an dieser Haltung fest. Dass diese Aktion der Stadträtin auch innerhalb der SPÖ äußerst umstritten ist, zeigt ein entsprechender Antrag vom SPÖ-Landesparteitag im April diesen Jahres, in dem explizit eine Aufhebung der Fristsetzung gefordert wurde, der aber offensichtlich seitens der Sozialdemokratie verräumt wurde. Auch die mehrfach geforderte Entschuldigungszeremonie seitens der Stadt ist man bis heute schuldig geblieben“, so Schwarz weiter.

„Es ist völlig unverständlich, dass seitens der Stadtregierung mit Menschen, die in ihrer Kindheit unsägliches Leid erfahren mussten, so umgegangen wird. Wehsely ist aufgefordert diese unsägliche Frist aufzuheben und endlich die richtigen Prioritäten zu setzen“, so Schwarz abschließend.

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