Keine Transparenz und medizinisch fragwürdige Entscheidungen

Ärzte im Landtag kritisieren die Spitalspolitik am Beispiel Mödling

St. Pölten (OTS) - „Nachdem die Absiedelung der Unfallambulanz von Mödling nach Baden nun durchgezogen wurde, bedeutet das eine Schwächung des Standorts Mödling und damit eine eindeutige Verschlechterung der medizinischen Grundversorgung der Mödlinger Bevölkerung“, meint MR Dr. Herbert Machacek, Allgemeinmediziner aus Mödling und Abgeordneter im Landtag (BürgerLandtag). „Ein Hohn im Angesicht einer etwa 350 Millionen schweren Investition zur Verbesserung der medizinischen Versorgung.“

„Wir befürchten nun, dass es weitere für den Patienten zum Nachteil reichende Zusammenlegungen und Schließungen in den beiden Landeskrankenhäusern in Baden und Mödling geben wird“, meint die Allgemeinmedizinerin und Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Von Gimborn, MPH (BürgerLandtag). „Gerade in diesem großen Zentralraum mit 400.000 Einwohnern sollte es doch möglich sein, alle notwendigen Abteilungen aufrecht zu halten, damit man sich unzählige unnötige Transporte nach Tulln oder Wiener Neustadt sparen kann.“

Neben der medizinischen Fragwürdigkeit in Verbindung mit den enormen Kosten kritisiert der BürgerLandtag vor allem auch die mangelnde Transparenz. „Einmal ganz abgesehen vom betroffenen medizinischen und nichtmedizinischen Personal, das ein Anrecht auf zeitgerechte Information hat lebt ein Gesundheitssystem von Informationen, welche Versorgung wo angeboten wird“, so Dr. Machacek. „Und wenn das nicht einmal mehr die Patienten geschweige denn die zuweisenden und behandelnden Ärzte wissen, dann stimmt etwas nicht mit der Spitalspolitik“, meint Dr. Von Gimborn abschließend.

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