Fachkräftemangel - Stronach/Steinbichler: Regierung lässt Gastronomie und Hotellerie im Stich

Engpass beim Personal gefährdet „Geschmack der Heimat“

Wien (OTS) - „Fast 412.000 Österreicher sind derzeit ohne Beschäftigung und trotzdem tun sich viele Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe vor Saisonbeginn schwer, genug Küchenpersonal zu finden. Wie kann das sein?“, fragt Team Stronach Wirtschafts- und Tourismussprecher Leo Steinbichler und nimmt dabei Sozial- und Arbeitsminister Alois Stöger in die Pflicht. Rund 1.600 Stellen wären heuer frei, ein Fünftel mehr als noch im Vorjahr. „Doch das wirklich Tragische an dieser Situation ist, dass sich dieser Engpass bei den Fachkräften schon seit Jahren abzeichnet und die Regierung tatenlos dabei zuschaut, wie es für unsere Gastronomen und Hoteliers immer schwieriger wird zu überleben“, so Steinbichler.

Der Team Stronach Mandatar weist darauf hin, dass diese Entwicklung nicht nur den Fortbestand regionaler, kulinarischer Kostbarkeiten – den beliebten „Geschmack der Heimat“ - gefährdet, sondern auch den Einsatz von Fertigprodukten unbekannter Herkunft zunehmend begünstigt. „Gerade in Zeiten, in denen Konsumenten vermehrt mit billigen Substituten wie Palmöl oder Analogkäse, abgespeist werden, deren gesundheitliche Auswirkung wissenschaftlich noch nicht ausreichend belegt sind, müssen wir hier mit aller Kraft gegensteuern“, mahnt Steinbichler und sieht akuten Handlungsbedarf bei der Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln. Und weiter: „Es kann doch nicht sein, dass es für heimische Unternehmer und die Landwirtschaft auf der einen Seite ständig neue Auflagen, verschiedenste Vorschriften und bürokratische Erschwernisse gibt, und auf der anderen Seite Lebensmittel aus industrieller Massenproduktion unbekannter Herkunft mit chemischen Zusätzen und unnatürlicher Haltbarkeitsdauer, wie z.B. Flüssigei, Trockenei oder Stangenei anscheinend ungehindert in den Supermarktregalen landen – ohne dass der Konsument davon etwas mitbekommt. Das von mir geforderte Österreichische Qualitätsgütesiegel ist unumgänglich!“, so Steinbichler.

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