“Fred Schneider Family Award 2016” für vorwissenschaftliche Arbeiten verliehen

Arbeiten zum Thema „lessons to be learned from history“ ausgezeichnet

Wien (OTS/RK) - Bereits zum 17. Mal fand diese Woche im Wiener Stadtschulrat die Verleihung des „Fred Schneider Family Awards“. Mit dem im Jahre 1999 von Fred Schneider ins Leben gerufenen Preis werden vorwissenschaftliche Arbeiten honoriert, die sich mit Zeitgeschichte, Toleranz und aktuellen historischen und politischen Themen auseinander setzen.

Fred Schneider selbst wurde 1938 mit seiner Familie aus Wien vertrieben. Seinen Preis hat er der „Erinnerung an das Unfassbare“, aber auch den „Gedanken der Versöhnung“ gewidmet, die er der jungen Generation in Österreich nahe bringen möchte. „Nur wer aus der Geschichte lernen kann und entsprechende Lehren ziehen kann, wird Fehler der Vergangenheit vermeiden und neue Tragödien verhindern.“

So konnten auch heuer Arbeiten zum Thema „lessons to be learned from history“ eingereicht werden: Aus insgesamt 15 Einreichungen wurden Arbeiten aus der AHS Wenzgasse für den 1. und 2. Platz nominiert. Moritz Hecht beschäftigt sich in seiner Arbeit mit dem „Massaker von Srebrenica“, Karl Obernosterer setzt sich in seinem Text mit der „Radikalisierung durch den Ilsamischen Staat“ auseinander.

„Wir alle wissen, wie wichtig es ist, dass unsere Jugend sich mit der Vergangenheit, mit den Fragen von Recht und Unrecht, von humanitärem Verhalten, mit den Folgen von menschlicher Intoleranz auseinandersetzt“, betonte Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky im Rahmen der Preisverleihung. „Es sind junge Menschen wie diese, die sich profund mit diesen Fragen auseinandersetzen, die uns Mut und Hoffnung für die Zukunft geben!“

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