Stronach/Steinbichler fordert faire Qualitätspartnerschaft zwischen Hotellerie, Gastronomie und Landwirtschaft

Wien (OTS) - „Die feinen Nadelstiche der Überbürokratie erzeugen Unmut bei den heimischen Unternehmern. Hier klaffen Theorie und Praxis oft weit auseinander“, kritisierte Team Stronach Wirtschaftssprecher Leo Steinbichler in seinem Debattenbeitrag zum Preisauszeichnungsgesetz. Gerade weil die Hotellerie und Gastronomie besonders im Alpenraum einen derart wichtigen Wirtschaftszweig darstellen, müsse dieser in Verbindung mit einer funktionierenden Landwirtschaft gesehen werden – „weil mit Gemeindearbeitern bzw. öffentlich bezahlten Bediensteten können wir diese Kulturlandschaft nicht pflegen“, so Steinbichler, der einen dem entsprechenden Entschließungsantrag für eine gesunde und faire Qualitätspartnerschaft samt einer Kennzeichnungspflicht heimischer Produkte auf den Speisekarten stellte.

Ein Entgegenkommen gegenüber den Unternehmern forderte der Team Stronach Wirtschaftssprecher auch beim Produkteinkauf. Stichwort:
Lebensmittelherkunft. „Nicht nur Kanzler Christian Kern ist es wichtig, wie er in seiner Rede erwähnt hat, woher sein Frühstücksei kommt. In diesem Zusammenhang dürfen wir aber auch nicht die gewaltigen Mengen an Trocken- und Flüssigei vergessen, die täglich in Großküchen verarbeitet werden.“ Bis zu 7.500 unterschiedliche chemische Stoffe setzen wir unseren Lebensmitteln zu – „das hält der gesündeste Körper nicht aus“, so Steinbichler. Besonders skandalös sei auch, dass die EU-Investitionsbank (EIB) in der Ukraine in Legehaltungssystemen investiere, die in Europa verboten sind. „So wird die heimische Produktion unterwandert und letztendlich zerstört. Dagegen müssen wir vehement vorgehen!“, mahnte der Team Stronach Wirtschaftssprecher.

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