Nationalrat – Hakel zu Burgtheater: 90 Prozent der Rechnungshofempfehlungen umgesetzt

Bundestheater und Politik haben Verantwortung ernst genommen – transparente Aufarbeitung der Vergangenheit und klare Zieldefinitionen für die Zukunft der Bundestheater Bundestheater und Politik haben Verantwortung ernst genommen – transparente Aufarbeitung der Vergangenheit und klare Zieldefinitionen für die Zukunft der Bundestheater

Wien (OTS) - Wien (SK) Im Rahmen der heutigen Plenardebatte über den Rechnungshofbericht zum Burgtheater, betonte SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel, dass bereits 90 Prozent der Empfehlungen des Rechnungshofes umgesetzt wurden. „Die Politik und die Bundestheater haben ihre Verantwortung ernst genommen. Die Vergangenheit wurde transparent und öffentlich aufgearbeitet, für die Zukunft wurden klare Aufgaben und Verantwortlichkeiten definiert“, so Hakel. ****

Einerseits fanden die Ergebnisse des parlamentarischen RH-Unterausschusses zu den Vorfällen rund um das Burgtheater in einer Novelle zur Bundestheaterholding, die im Sommer 2016 beschlossen wurde, ihren Eingang. „Darin wurden die Rahmenbedingung für die Zukunft neu festgelegt und klare Verantwortungen definiert“, so Hakel. Derzeit sei man gerade dabei, die restlichen Empfehlungen, wie zum Beispiel die Einsetzung eines Compliance-Verantwortlichen, umzusetzen.
„Die Gespräche laufen derzeit und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden“, so die SPÖ-Kultursprecherin, damit würden die Empfehlungen dann zu 100 Prozent umgesetzt, da auch bereits strenge Anti-Korruptionsrichtlinien in Kraft getreten sind.
Die Bundestheater haben für Österreich aber auch international eine Ausnahmestellung, betont Hakel. Sie sind sowohl kulturpolitisch als auch für Wachstum, Beschäftigung und Tourismus wesentliche Impulsgeber. Hakel verweist in diesem Zusammenhang auf eine IHS-Studie aus dem Jahr 2014, die belegt, dass gemessen an den öffentlich gewährten Subventionen des Staates an die Bundestheater pro investiertem Euro rund 89 Prozent unmittelbar durch den Betrieb des Bundestheaterkonzerns an die öffentliche Hand zurückfließen. „Berücksichtigt man auch die dadurch ausgelösten touristischen Effekte, erhöht sich diese Zahl auf bis zu 141 Prozent“, so Hakel; es sei gelungen, die Bundestheater als wesentlichen österreichischen Kulturleitbetrieb zu erhalten. (Schluss) rm

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