Nationalrat – Gessl-Ranftl/Troch/Knes: Bestpreisklausel für Hotelbuchungsplattformen endlich Geschichte

Novelle zum Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) gut für heimische Tourismusbetriebe

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratssitzung am Mittwoch betonten die SPÖ-Nationlratsabgeordneten Andrea Gessl-Ranftl, Harald Troch und Wolfgang Knes die Wichtigkeit der Novelle zum UWG. Vor allem die von großen Buchungsplattformen oft geforderte Bestpreisklausel ist den Abgeordneten ein Dorn im Auge. „Für Partnerhotels großer Unternehmen wie Booking.com war es durch Klauseln und Verträge nicht mehr möglich, auf der eigenen Homepage Zimmer zu einem günstigeren Preis anzubieten", erklärte Gessl-Ranftl und freute sich, dass durch die Änderung nun wieder eine freie Preisgestaltung für Hotels möglich ist. ****

"In Österreich zahlen Hotels bereits 200 Millionen Euro an Provisionen an Onlinebuchungsplattformen", verwies Abgeordneter Harald Troch auf die steigenden Provisionen. Er spricht sich für faire Spielregeln aus und unterstützt die Forcierung österreichischer, regionaler Lösungen.

Auch Wolfgang Knes sprach den harten Preiskampf durch die Buchungsplattformen an und unterstreicht, dass dieser Beschluss zur Novelle im Ausschuss einstimmig gefällt wurde. Er warnte abschließend auch davor, Flexibilisierung der Arbeitszeiten – gerade im Tourismusbereich – auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen auszutragen, und fordert, auch hier Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeitszeiten fair zu entlohnen. (Schluss) ve/jab

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