Mindestsicherung: ÖGB NÖ und AK Niederösterreich fordern weitere Verhandlungen

ÖGB-NÖ-Vorsitzender, AK-Niederösterreich-Präsident Markus Wieser appelliert an die Vernunft der Verantwortlichen

Wien (OTS/ÖGB) - ÖGB-NÖ-Vorsitzender, AK-Niederösterreich-Präsident Markus Wieser appelliert an die Verantwortlichen Vernunft walten zu lassen und die Zeit für weitere Verhandlungen zu nutzen. Wieser dazu:
„Die betroffenen Menschen in Niederösterreich verdienen Sicherheit und Respekt für ihre Situation, die sie sich in aller Regeln nicht ausgesucht haben, das zeigen aktuelle Zahlen ganz eindeutig.“

In Niederösterreich sind derzeit rund 18.900 Menschen Bezieher der bedarfsorientierten Mindestsicherung, davon sind 35 Prozent Frauen und 36 Prozent Kinder. Gerade Alleinerzieherinnen sind von der derzeit laufenden Diskussion massiv verunsichert. „Vor allem teilzeitbeschäftigte Frauen würden für ihre Erwerbsarbeit so wenig Geld bekommen, dass sie zusätzlich Mindestsicherung beziehen müssen, um genug für ihr Überleben und das ihrer Kinder zu haben“, sagt Wieser. Das zeigt auch der durchschnittliche Auszahlungsbetrag von 303 Euro pro Monat, der für die Aufstocker sogar noch einmal wesentlich geringer ausfällt.

Die Mindestsicherung ist ein wesentliches Instrument zur Armutsvermeidung, weshalb sich der ÖGB und seine Gewerkschaften grundsätzlich gegen Kürzungen und für eine bundeseinheitliche Lösung aussprechen. „Wir dürfen die Menschen nicht mit ihren Ängsten alleine lassen, zugleich darf sie nicht Leitmotiv von verantwortungsbewusster Politik sein. Wir als ÖGB NÖ und AK Niederösterreich wollen daher für Sicherheit sorgen und plädieren daher nachdrücklich für weitere Gespräche“, führt Wieser zum Schluss aus.

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