Rübig zu Strompreiszone: Energieengpässe dürfen nicht an Staatsgrenzen gelöst werden

"Überprüfung der zuständigen Experten 2017 abwarten"

Brüssel, 9. November 2016 (ÖVP-PD) Heftige Kritik äußert
der Europaabgeordnete Paul Rübig an den weiteren Schritten der EU-Energie-Regulierungsagentur ACER zur Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone. "Der Regulator setzt sich
über das Europäische Parlament und eine für 2017 geplante Überprüfung durch Experten von ENTSO-E hinweg und
überschreitet seine Kompetenzen", so Rübig. ****

Noch im September hatte sich das Europäische Parlament
zuletzt für einen Erhalt der Strompreiszone ausgesprochen. "Es
gibt keinen Energieengpass zwischen Österreich und
Deutschland. Das ist ein innerstaatliches deutsches Problem. Innerstaatliche Probleme dürfen nicht zu Lasten anderer an Staatsgrenzen gelöst werden. Es gibt geeignete Alternativen,
diese sind vorher auszuschöpfen."

"Der Binnenmarkt muss zusammenwachsen, nicht zersplittert werden. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energie muss auch der
Netzausbau Hand in Hand gehen. Das bringt leistbare, sichere
und nachhaltige Energie für Verbraucher und Firmen", so Rübig.

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