Sicherheitsbericht – Stronach/Hagen fordert besseres Grundgehalt für Exekutivbeamte

Kriminalität bei Asylwerbern stark angestiegen – vermehrt Übergriffe auf Polizisten

Wien (OTS) - „Die Zahlen aus 2015 haben sich heuer geändert. Der Bundesminister für Inneres hat bestätigt, dass die Kriminalität bei Asylwerbern 2016 stark angestiegen ist“, kommentierte Team Stronach Generalsekretär und Sicherheitssprecher Christoph Hagen in seinem Debattenbeitrag den Sicherheitsbericht 2015. Bis die Straftaten in den Statistiken aufscheinen, würden immer einige Monate vergehen, aber ein Anstieg bei Körperverletzungen und Suchtgiftdelikten zeichne sich ab.

Obwohl die Zahl der Anzeigen rückläufig ist, „bedeutet das nicht automatisch, dass es auch weniger Straftaten gibt“, so Hagen und weiter: „Viele Betroffene bringen gerade kleinere Straftaten oft nicht zur Anzeige, weil sie davon ausgehen, dass die Täter sowieso nicht erwischt werden.“ So könne man eine Statistik natürlich auch auslegen.

Positiv sei die hohe Aufklärungsrate lobte Hagen die Polizei. „Mein Dank an die Polizisten, die trotz schwieriger Arbeitsbedingungen die Sicherheit der Österreicher gewähren.“ Mit Sorge betrachte er aber die massive Zunahme der Übergriffe auf Exekutivbeamte. „Dem muss man durch Strafverschärfung entgegenwirken, denn Polizisten gehören besonders geschützt - auch finanziell“, mahnte der Team Stronach Mandatar. „Es bringt nichts, neue Planstellen zu schaffen, man muss auch für ein besseres Grundgehalt der Exekutivbeamten sorgen“, forderte Hagen. Sonst dürfe man sich nicht wundern, wenn viele Junge bald wieder kündigen. „Es gibt viel zu tun und ich hoffe, dass sich bis zum Bericht 2016 die Situation gebessert hat“, so Hagen.

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