Heinisch-Hosek: Blockade der ÖVP bei der Mindestsicherung stürzt viele Frauen ins Ungewisse

AlleinerzieherInnen sind in hohem Maße armutsgefährdet - Frauen dürfen nicht zu Bittstellerinnen werden, wenn sie ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen

Wien (OTS/SK) - „Die Blockade der ÖVP-geführten Länder und der gesamten ÖVP bei der Mindestsicherung stürzt viele Frauen ins Ungewisse. Gerade AlleinerzieherInnen und ihre Kinder sind in hohem Maße vom Risiko der Armut betroffen. Sie trifft es am stärksten, wenn wir von der bundeseinheitlichen Mindestsicherung abgehen müssen“, so SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek.

Sozialminister Alois Stöger hat darauf aufmerksam gemacht, dass bei einem Scheitern einer bundeseinheitlichen Regelung auch der Bundeszuschuss zur Krankenversicherung der MindestsicherungsbezieherInnen von heuer 50 Mio. Euro entfällt. „Das betrifft in hohem Maße Frauen. Diese Kosten müssen dann unbedingt von den Ländern übernommen werden“, so Heinisch-Hosek.

„Frauen dürfen nicht zu Bittstellerinnen werden, wenn sie ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen. Die Mindestsicherung hilft, Armut zu vermeiden. Es ist wichtig, die soziale Sicherheit in unserem Land nicht zu gefährden“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) sc

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0007