CETA - Stronach/Dietrich: Es braucht starke Vaterländer mit starken Kompetenzen

Wahlen gegen das Establishment klares Zeichen, dass das bestehende System keine Zukunft hat

Wien (OTS) - „Die Europäische Kommission als Europäische Republik zu stärken, ist der völlig falsche Weg. Europa braucht besonders nach den aktuellen Krisen wie der Migrationskrise oder der Finanzkrise vor allem Begeisterung und Vertrauen“, kritisierte Team Stronach Arbeits-und EU-Sprecherin Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag zur Europastunde. Arroganz sei die falsche Antwort, „wenn Bürger sich gegen dieses System auflehnen“, so Dietrich.

Den Brexit und die Wahlen gegen das Establishment nannte Dietrich als „klares Zeichen, dass das bestehende System keine Zukunft hat. Es braucht starke Vaterländer, die so viel Aufgaben wie möglich an der Basis lösen und nicht von oben herab zentral regiert werden.“ Die Bürger müssten wieder das Gefühl haben, mitreden zu können und in Entscheidungen eingebunden zu werden, mahnte Dietrich. Und weiter:
„Die EU kann nur so als Friedensunion bestehen.“

Freier Handel sei natürlich zu befürworten, jedoch müsse die Globalisierung genauestens überdacht werden. „Billig-Produkte aus Ländern mit nicht vorhandenen Umweltstandards sind der falsche Weg. Wir müssen in Österreich auf hohen Standards produzieren und es bedarf daher einer geringeren Steuerquote. Dies würde in Folge weniger Arbeitslose bedeuten“, verlangte Dietrich. Die Wallonen hätten bis zum Schluss zu recht gezockt. „Auch wir brauchen eine Ausstiegsklausel und vor allem Schutz für die Landwirtschaft. Es gibt nur einen Weg: Wir müssen Europa neu verhandeln, Aufgaben neu definieren und auch über Finanzierung reden“, so Dietrich.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0003