„Am Schauplatz Gericht“ über „Das Erbe und die Lebenslüge“

Am 10. November um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In der von Gudrun Kampelmüller und Ludwig Gantner gestalteten „Am Schauplatz Gericht“-Ausgabe „Das Erbe und die Lebenslüge“ geht es am Donnerstag, dem 10. November 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 um dramatische Schicksale rund um verstorbene Familienmitglieder. Um die Aufarbeitung einer dunklen Vergangenheit im kirchlichen Milieu, um die Verzweiflung eines Witwers, der um den würdevollen Umgang mit dem Leichnam seiner Frau kämpft, und um eine Mutter, die fordert, dass die Schuldigen am Tod ihres Sohnes zur Verantwortung gezogen werden.

Herr U. wurde vor 46 Jahren zur Adoption freigegeben. Vor Kurzem hat er erfahren, dass er der leibliche Sohn eines katholischen Pfarrers und einer Religionslehrerin ist. Nach dem Tod der Mutter, die in Bad Ischl eine Wohnung besaß, muss er sich nun mit dem Pfarrer um sein Erbe streiten. Im Laufe des Gerichtsverfahrens kam auch ans Licht, dass es noch ein weiteres Kind des Paars gibt. Herr U. will nicht akzeptieren, dass er nach all den Lebenslügen leer ausgehen soll.

Herr M. aus Vorarlberg hat seine Frau auf tragische Weise verloren:
Sie litt an der „Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung“ und starb nach mehr als einem Jahr intensiver häuslicher Pflege. Gegen seinen Willen führten die Behörden eine Obduktion durch, entfernten das Gehirn von Frau M. und schickten es zur Aufbewahrung an ein Institut in Wien, damit es für künftige Forschungen erhalten bleibt. Herr M. will das Gehirn seiner Frau nachträglich beisetzen lassen und hat auf Herausgabe geklagt.

Der junge Michael K. war wegen eines Drogenproblems in einem Wiener Spital. Dort ist er gestorben. Warum und wer daran schuld ist, beschäftigt jetzt die Gerichte. Seine Mutter sagt, man hätte ihm fahrlässig eine tödliche Dosis eines Heroinersatzmittels verabreicht. Die Ärzte sagen, die Behandlung wäre den Regeln der Kunst gemäß erfolgt. Jetzt gibt es ein neues Gerichtsgutachten, das dem Fall eine brisante Wendung gibt.

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