Blümel: Es braucht endlich konkrete Taten für die Wiener Industrie

Unternehmen brauchen genügend Raum in der Stadt um sich entfalten zu können

Wien (OTS) - „Den stetigen Ankündigungen seitens der Stadtregierung müssen nun endlich Taten folgen. Viel zu lange wurden den Wiener Produktionsbetrieben Steine in den Weg gelegt, anstatt diesen die notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel zum heutigen Pressegespräch des Bürgermeisters.

Bekanntlich hat die Stadt Wien aufgrund der jahrzehntelangen Widmungspolitik seit 2001 Betriebsflächen im Rahmen von 460 Hektar verloren. Die Zahl der Industriebetriebe hat sich von 1.143 auf knapp 700 Unternehmen reduziert. Auch die jüngste Ankündigung des Fensterherstellers Hrachowina die Produktion aus Wien zu verlegen, stellt der Wirtschaftspolitik kein allzu gutes Zeugnis aus und ist sinnbildlich für diese Fehlentwicklungen in Wien. „Wien nimmt den Betrieben den nötigen Raum um sich auch entfalten zu können. Dass Stadträtin Brauner eine Anwältin der Industrie für mehr Raum in der Stadt, wie sich selber heute bezeichnet hat, darstellt, ist anhand dieser Daten wohl ins Reich der Märchen zu verbannen“, so Blümel weiter.

„Die Industrie und der produzierende Bereich müssen in Wien wieder den nötigen Stellenwert erhalten. Nur so kann Wachstum und Beschäftigung generiert werden. Der enormen Belastung der Wiener Unternehmer mit skurrilen Abgaben und Gebühren sowie dem regelrechten Dschungel an Vorschriften und Bürokratie muss vehement entgegen getreten werden. Wien braucht eine Standort-Politik die ihren Namen auch verdient. Für mehr Freiheit für Unternehmer und die Leistungswilligen in dieser Stadt“, so Blümel abschließend.

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