Plank: Ende für Ölheizungen aus Klimaschutz-Gründen unausweichlich

Ersatz von Heizöl durch Holz und moderne Technologien problemlos möglich

Wien (OTS) - "Wir begrüßen aus Klimaschutz-Gründen den Vorstoß von Minister Andrä Rupprechter, der einen möglichst raschen Stopp für Ölheizungen in Neubauten und beim Kesseltausch fordert. Nur so kann Österreich die Verpflichtungen des Klimavertrages von Paris erfüllen, der einen vollständigen Ausstieg aus der klimaschädlichen Verbrennung fossiler Energie bis 2050 vorsieht. Der Ersatz ist problemlos möglich. Unser Land verfügt über beste Voraussetzungen, alle Heizungen auf erneuerbare Energie umzustellen, sei es mit Hilfe von Holz oder anderer erneuerbarer Heizsysteme. Die österreichischen Biomasse-Kesselhersteller sind internationale Technologieführer bei Scheitholz-, Hackgut- und Pelletskesseln. Unsere Biomasse-Heizsysteme verfügen im weltweiten Vergleich über die sauberste Verbrennungstechnologie, die höchste Effizienz und den besten Komfort. Zusätzlich haben wir eine ausgezeichnet funktionierende Versorgungslogistik für biogene Brennstoffe", stellte heute LK Österreich-Generalsekretär Josef Plank fest und ergänzte: "Nicht umsonst kommen jährlich hunderte Experten nach Österreich, um unsere Vorzeigeunternehmen in diesem Sektor zu bewundern."

Nachhaltige Waldwirtschaft garantiert Brennstoffversorgung

"Wir verfügen aber nicht nur über die im internationalen Vergleich besten Kessel- und Logistiksysteme für Biomasseheizungen, sondern auch über eine herausragende Waldausstattung, um die benötigten Brennstoffe in der Region nachhaltig zur Verfügung zu stellen. Eine zügige Umstellung von klimabelastenden Ölheizungen auf klimafreundliche Biomassesysteme ist daher in Österreich problemlos möglich. Damit wird nicht nur dem Klima geholfen, sondern es wird mit Biomasse auch eine kostengünstige Wärme bereitgestellt, die dringend benötigte Arbeitsplätze im ländlichen Raum absichern und neu schaffen kann. Denn nur das Geld, das für die Wärmeerzeugung in der eigenen Region eingesetzt wird, sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Österreich", betonte Plank.
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