Mückstein erfreut über Streichung des Spitalskostenbeitrags für Kinder und Finanzierung der Hospizversorgung

Wichtige Grüne Forderungen im Finanzausgleich umgesetzt

Wien (OTS) - „Ich freue mich sehr, dass es im Finanzausgleich gelungen ist, dass die Hospiz- und Palliativversorgung nunmehr jährlich 18 Millionen Euro zur Verfügung hat. Eine wichtige und langjährige Forderung der Grünen ist damit umgesetzt, um Menschen am Ende des Lebens umfassend zu begleiten und zu unterstützen“, freut sich Eva Mückstein, Gesundheitssprecherin der Grünen. Mit der Finanzierung der Hospizversorgung und der Streichung des Spitalskostenbeitrags für Kinder sind zwei wichtige gesundheitspolitische Forderungen der Grünen umgesetzt.

„Die Abschaffung dieses Kostenbeitrags bringt eine spürbare finanzielle Entlastung für Familien, deren Kinder ins Krankenhaus müssen. Besonders für Familien mit chronisch kranken Kindern ist diese Erleichterung ein großes Anliegen.“ Der erste parlamentarische Antrag der Grünen zur Abschaffung des Spitalskostenbeitrags stammt aus dem Jahr 2009.

Auf Grundlage der Empfehlungen der parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ hat der Nationalrat am 18. Juni 2015 - auf Initiative der Grünen - einen von allen Fraktionen getragenen Entschließungsantrag zur Finanzierung der Hospiz- und Palliativversorgung beschlossen.

Weitere Details zum Finanzausgleich sind noch zu analysieren. Positiv ist jedenfalls, dass für den Kostendämpfungspfad im Bereich Gesundheit ein moderater Verlauf von 3,6 Prozent im Jahr 2017 auf 3,2 Prozent im Jahr 2021 vorgesehen ist. „Wir brauchen im Gesundheitssystem nicht weniger, sondern mehr Geld, weil wir mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie mit wachsender Bevölkerung oder alternder Gesellschaft und zugleich mit wachsenden Ansprüchen in der Gesundheitsvorsorge und Krankenbehandlung konfrontiert sein werden“, ist Mückstein überzeugt. "Aber die Einhaltung des Kostendämpfungspfades darf nicht zu Leistungskürzungen führen oder und zu Lasten der PatientInnen gehen, sondern muss durch Strukturreform erreicht werden."

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0003