AK: „Finanzausgleich geht in die richtige Richtung“

Die Einigung auf mehr Aufgabenorientierung im Bereich der Kinderbetreuung ist wichtiger erster Schritt zu mehr Transparenz und Vereinfachung

Wien (OTS) - Dass sich Bund und Länder bei den Verhandlungen zum Finanzausgleich darauf geeinigt haben, im Bereich Kinderbetreuung die Finanzierung aufgabenorientiert zu gestalten, ist für die AK ein Schritt in die richtige Richtung. „Dass im Bereich Elementarbildung die Mittel je nach Angebot vergeben werden sollen, war eine wichtige Forderung der AK. Wir haben auch das Konzept dafür vorgelegt“, sagt Alice Kundtner, Leiterin des Bereichs Soziales der AK Wien. „Durch einen aufgabenorientierten Finanzausgleich werden nun wirklich jene Gemeinden mehr Geld erhalten, die auch mehr in Kinderbetreuung investieren.“

Gemeinsam mit dem Zentrum für Verwaltungsforschung KDZ hat die AK mehrere Modelle errechnen lassen, wie eine Ausgabenorientierung in diesem Bereich genau aussehen könnte. Bis September 2017 sollen die Kriterien, nach denen die Mittel dann an die Gemeinden fließen, festgelegt werden. „Dabei sollen längere Öffnungszeiten, wenige Schließtage, das Alter der Kinder und soziale Kriterien eine Rolle spielen“, sagt Kundtner. Wichtig ist, dass das Geld direkt an die Gemeinden fließt, um eine transparente Mittelvergabe sicherzustellen. Aus AK-Sicht braucht es neben einem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und der Schaffung familienfreundlicher Öffnungszeiten auch mehr Augenmerk auf die Qualität von Kinderbildungseinrichtungen. Denn nur so können die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Frühförderung von Kindern gelingen.

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