Aubauer: Maßgeblicher Forderung der Enquete-Kommission wird mit 18 Millionen Euro mehr für Hospiz- und Palliativversorgung nachgekommen

ÖVP-Seniorensprecherin zum Finanzausgleich: Leistbare Versorgung und Zuwendung soll für alle älteren Menschen möglich sein

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit der Zurverfügungstellung von zusätzlich18 Millionen Euro Anstoßfinanzierung für die Hospiz- und Palliativversorgung pro Jahr – je sechs Millionen kommen von Bund, Ländern und Sozialversicherung - im Rahmen des Pflegefonds ist eine maßgebliche Forderung der 2014 eingesetzten parlamentarischen Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“ nachgekommen worden, freut sich heute, Montag, die ÖVP-Seniorensprecherin und Vorsitzende der parlamentarischen Enquetekommission Abg. Mag. Gertrude Aubauer. Sie dankte in diesem Zusammenhang dem Finanzminister für die konstruktiven Verhandlungen und dieses erfreuliche Ergebnis. „Dieser Finanzausgleich zeigt: mit Mut und gutem Willen kann man gute Ergebnisse erzielen und das Land weiterbringen.“

„Die Einigung im Finanzausgleich ist für den flächendeckenden Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung sowie zur Absicherung der Pflege ein wichtiges Signal. Bis 2020 soll schließlich in ganz Österreich die Hospiz-und Palliativversorgung sichergestellt sein. Nun ist man diesem Schritt näher kommen. Es war einfach nicht akzeptabel, dass die Hospizbetreuung überwiegend auf Spenden angewiesen ist“, so Aubauer. Sterbebegleitung und Schmerzlinderung bei Todkranken sei ein Thema, das viele gerne verdrängen; aber es betreffe jeden.

Die Seniorensprecherin weiter: „Glücklicherweise werden die Menschen immer älter. Die demografische Entwicklung in Österreich, welche sich grundsätzlich in einem steigenden Anteil der älteren und einem sinkenden Anteil der jüngeren Generation ausdrückt, hat ganz wesentliche Auswirkungen auf beinahe alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, und natürlich auch auf die Pflege. Die Lebenserwartung steigt im Durchschnitt um zwei Jahre pro Jahrzehnt. Deswegen ist es notwendig, die Pflege abzusichern. Ziel muss es sein, für alle Menschen in Österreich eine leistbare Versorgung, Zuwendung und Schmerzlinderung im Alter zu ermöglichen“, schloss Aubauer. (Schluss)

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