ORF III am Dienstag: US-Wahl-Schwerpunkt, u. a. mit deutschsprachiger Premiere „Hillary – Eine Frau am Abgrund“

Außerdem: „erLesen“ u. a. mit Charlotte Link und Veit Heinichen, Julian Rachlin in „Kultur Heute“, „The Man who wasn‘t there“ im „euro.film“

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information widmet sich am Dienstag, dem 8. November 2016, in einem umfassenden Dokumentationsschwerpunkt der US-Wahl 2016: Um 21.05 Uhr steht der Film „Hillary – Eine Frau am Abgrund“ auf dem Programm und zeichnet in deutschsprachiger Erstausstrahlung die Karriere der ersten Präsidentschaftskandidatin der USA nach. Weiters dokumentiert „Machtpoker – Die Clintons und die Obamas“ (22.00 Uhr) die Lebenswege der beiden Ehepaare und zeigt, wie die Symbiose der Partner maßgeblich zum Karriereerfolg beigetragen hat. Um 22.50 Uhr berichtet die Produktion „Die gekaufte Macht“ über Wahlkampfbudgets in Relation zu ihren Auswirkungen auf die Wahlerfolge bzw. auf die kommende Präsidentschaft. Abschließend bereist USA-Korrespondentin Hannelore Veit in „USA – Wahlkampf in einem gespaltenen Land“ (23.40 Uhr) Ohio, in dessen zweitgrößter Stadt Cleveland der Nominierungsparteitag der Republikaner stattfindet.

Zuvor begrüßt Ani Gülgün-Mayr den Stargeiger Julian Rachlin, der erst kürzlich im Wiener Musikverein auftrat, zu einer neuen Ausgabe von „Kultur Heute“ um 19.50 Uhr. Danach ist die Crème de la Crème der deutschsprachigen Krimischriftsteller/innen im Literaturmagazin „erLesen“ zu Gast bei Heinz Sichrovsky, so u. a. die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart – Charlotte Link. Allein in Deutschland wurden bereits mehr als 26 Millionen Exemplare ihrer Bücher verkauft. Und auch ihr neuer Krimi „Die Entscheidung“ ist klarer Favorit in den internationalen Bestsellerlisten. Veit Heinichens Commissario Proteo Laurenti, der mittlerweile Kultstatus unter den Krimiermittlern erreicht hat, ist im neunten Roman „Die Zeitungsfrau“ einem Phantom auf der Spur. Ebenso kultig ist Manfred Rebhandls Ermittler Rock Rockenschaub, der zum Auftakt der neuen Reihe „König der Schweine“ von einer toughen Sonderermittlerin Konkurrenz bekommt. Und Thrillerautor Marc Elsberg zeichnet im neuen Roman „Helix“ ein bedrohliches Bild der Genforschung.

Um 21.05 Uhr porträtiert die Dokumentation „Hillary – Eine Frau am Abgrund“ von William Karel den Weg der ersten US-Präsidentschaftskandidatin. Der Film zeigt, mit welchen Hürden sie im Wahlkampf kämpfen musste: die Affären ihres Ehemannes, die Korrespondenz auf ihrem privaten E-Mail-Server sowie die Tatsache, dass sie eine Frau ist, wurden gegen sie verwendet und auch als Figur des Establishments ist es für Hillary Clinton schwerer als gedacht, die Gunst der Massen auf sich zu ziehen.

Die Dokumentation „Machtpoker – Die Clintons und die Obamas“ (22.00 Uhr) erzählt die Geschichte der beiden Präsidentenfamilien, die einem Machtpoker gleicht und ein Stück amerikanische Geschichte widerspiegelt – geprägt von Liebe und Verrat, Ehrgeiz und Ambitionen, Macht und Geld. Die Clintons und die Obamas stehen auf derselben Seite des politischen Spektrums und teilen dieselbe Vision für ein besseres, gerechteres Amerika. Sie kommen aus einfachen Familien und haben in Harvard und Yale Karriere gemacht. Sie waren erbitterte Rivalen und enge Verbündete.

Die ORF-Eigenproduktion „Die gekaufte Macht“ (22.50 Uhr) beleuchtet die direkte Relation zwischen US-Wahlerfolgen und Wahlkampfbudgets. Wer die Wahlkampagnen der US-Präsidentschaftskandidaten finanziell unterstützt, erhofft sich später im Weißen Haus einen Verbündeten bei der Durchsetzung seiner politischen Anliegen zu haben. Sowohl Trumps als auch Clintons Wahlkampf wurde etwa mit großen Summen von Investmentbankern der Wall Street finanziert. Der Film analysiert, wer in dieser Wahl von wem unterstützt worden ist und was die Annahme solcher Gelder für die kommende Präsidentschaft ahnen lässt.

Der ORF-III-Themenabend schließt mit der Reportage „USA – Wahlkampf in einem gespaltenen Land“ (23.40 Uhr) ab. Ohio im Mittelwesten gilt als „The Real America“, das wahre Amerika. Wer den Swing State Ohio bei der Präsidentschaftswahl gewinnt, zieht mit großer Wahrscheinlichkeit ins Weiße Haus ein, so sagt es zumindest die Statistik. Hannelore Veit hat quer durch Ohio Menschen getroffen, über die man selten in den Schlagzeilen liest: glühende Trump-Fans ebenso wie Menschen, die nie anders als demokratisch wählen würden.

Im „euro.film“ ist die Krimigroteske „The Man who wasn‘t there“ (00.10 Uhr), auch bekannt als „Der unauffällige Mr. Crane“, zu sehen. Mit einer Hommage an dem Film Noir der 1940er Jahre der Coen-Brüder brilliert Billy Bob Thornton als unzufriedener Frisör in der Hauptrolle. In weiteren Rollen standen Oscar-Preisträgerin Frances McDormand, Scarlett Johansson und James Gandolfini vor der Kamera.

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