SPÖ-Straubinger: Österreich braucht einen Präsidenten, der Menschen verbindet

Neue SPÖ-Wien-Plakate zur Bundespräsidentschaftswahl am 4. Dezember

Wien (OTS/SPW) - Die neuen Plakate der SPÖ Wien stehen ganz im Zeichen einer wichtigen Richtungsentscheidung für unser Land – der Wiederholung der Bundespräsidentenwahl am 4. Dezember 2016. Zentrale Botschaft ist ein Zitat des SPÖ Wien-Vorsitzenden, Bürgermeister Dr. Michael Häupl: „Was wir brauchen: einen Präsidenten, der verbindet.“ Dazu betont die Wiener SPÖ-Landesparteisekretärin, LAbg. Sybille Straubinger: „Dieser Satz von Bürgermeister Häupl bringt es auf den Punkt, worum es am 4. Dezember geht – wir brauchen einen Bundespräsidenten, der die Menschen in unserem Land zusammenführt. Und hier ist es nicht egal, wer von den beiden Kandidaten in die Hofburg einzieht.“****

Das große Geschick aller Amtsinhaber seit 1945 sei gewesen, dass sie mit ihrer Macht behutsam und verantwortungsvoll umgegangen sind, so Straubinger: „Diese Bundespräsidenten haben sich vor allem als moralische Instanzen begriffen. Gerade in schwierigen Zeiten haben sie die Menschen über alle politischen Gräben hinweg vereint.“

Mittlerweile sei überdeutlich, dass FPÖ-Kandidat Norbert Hofer hier eine völlig andere Agenda verfolge, kritisiert Straubinger: „Er spaltet das Land schon jetzt. Viele seiner Äußerungen zu seinem Amtsverständnis, zur Frauenpolitik sowie zu sozialen Themen sind hoch problematisch. Von seiner deutschnationalen Gesinnung ganz zu Schweigen.“

Straubinger erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Hofer Mitglied einer Burschenschaft ist, die die österreichische Nation dezidiert als „geschichtswidrige Fiktion“ ablehnt. Hofer liebäugle offen damit, Österreich in eine Präsidialrepublik umzuwandeln: „Da klingt sein Ausspruch: ‚Sie werden sich wundern, was alles gehen wird‘ wie eine Drohung.“ Auch habe Hofer eine Publikation mitzuverantworten, in der der Frau die Rolle der „Brutpflege“ zugeschrieben wird. „Ist jemand für das höchste Amt im Staat wählbar, der die Regierung entlassen will, nur weil ihm deren Politik nicht passt? Jemand, der mehrfach die Abschaffung des NS-Verbotsgesetz gefordert hat? Jemand, der ‚einfach gerne‘ mit einer Pistole schießt? Nein, so jemand ist für das Amt des Bundespräsidenten völlig ungeeignet! Alexander Van der Bellen dagegen wäre ein Präsident, der verbindet“, unterstreicht Straubinger abschließend.

Information: Das Plakat zur Bundespräsidentschaftswahl ist auf dem Flickr-Account der SPÖ Wien abrufbar: https://www.flickr.com/photos/spoewien/30833409515/ (Schluss) tr

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