Podiumsdiskussion in Wien zum Arabischen Frühling

KFUP veranstaltet Podiumsdiskussion mit hochrangigen arabischen Politikern in Wien

Wien (OTS) - Am 29. Oktober 2016 wurde die 27. Palästina-Konferenz in Wien-Donaustadt abgehalten. Das vierstündige Veranstaltungsprogramm verlief in einer angenehmen Atmosphäre und hat interessante Diskussionspunkte angesprochen. Die Veranstaltung wurde unter anderem mit Liedern des jordanischen Künstlers Rami Al-Hindi eröffnet, wobei auch ein Musiker aus Israel teilgenommen hat. Nach einer Stunde musikalischem Begleitprogramm begann die Podiumsdiskussion, in der Redner aus Marokko, Tunesien und Frankreich eingeladen waren.

Der wichtigste Beitrag stammt von dem Rechtsanwalt und zweiten Parlamentspräsident von Tunesien, Abdelfattah Mourou, der über den noch anhaltenden Transformationsprozess berichtete, der sein Land von einer Diktatur zu einem demokratischen System geführt hat. Darüber hinaus empfahl er den hier lebenden Arabern und Flüchtlingen, sich in Europa zu integrieren und appellierte an alle Anwesenden, eine positive Rolle in der Gesellschaft zu spielen. Mourou verwies in diesem Zusammenhang auch auf die immense Bedeutung eines Dialoges zwischen Kulturen und Religionen.

Ein Abgeordneter im marokkanischen Parlament, Dr. Mohammed Yateem, war der andere wichtige Gastredner am Podium. Er berichtete von der politischen Lage in seinem Land nach dem arabischen Frühling. Die Entwicklungen schätzte Dr. Yateem durchaus positiv ein, v.a. was die neu gewonnenen Freiheiten betrifft und brachte dabei seine Hoffnung zum Ausdruck, dass auch Palästina bald ein unabhängiger, demokratischer Staat sein möge.

Nachdem die Tanzgruppe Juzzur das Publikum mit ihrer Vorstellung fasziniert hat, ist die Konferenz nach einer musikalischen Einlage schließlich um 22:00 Uhr zu Ende gegangen.

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Hr.Bouazizi Tahar
(für das Koordinationsforum zur Unterstützung Palästinas in Österreich - KFUP)
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