ORF III am Wochenende: „Symphonie der Hoffnung“ in „Erlebnis Bühne“, „zeit.geschichte“ u. a. über das Ende der „Ära Obama“

Außerdem: Drew Sarich und Maxi Blaha in „Denk mit Kultur“, „Rigoletto“ mit Pavarotti und Gruberová, „Sculpture Sculpting“ in „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ u. v. m.

Wien (OTS) - In den USA geht dieser Tage der Wahlkampf in die Schlussphase: Am 8. November stimmen die Amerikanerinnen und Amerikaner ab, wer ins Weiße Haus einziehen soll – Hillary Clinton oder Donald Trump. Aus diesem Anlass präsentiert ORF III Kultur und Information am Samstag, dem 5. November 2016, einen dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend über die zu Ende gehende „Ära Obama“ (20.15 und 21.15 Uhr) und das hitzige „Duell ums Weiße Haus“ (22.15 Uhr). Über die Vorbereitungen für das Boxer-Musical „Rocky Balboa“ spricht danach der amerikanische Musicaldarsteller Drew Sarich in einer neuen Ausgabe von „Denk mit Kultur“ (23.15 Uhr) und verrät, wie oft er sich während der Probenarbeit die Nase gebrochen hat. Außerdem begrüßt Gastgeberin Birgit Denk die Schauspielerin Maxi Blaha, die der Sendung mit ihrer Interpretation des „Bundesbahn Blues“ einen Höhepunkt hinzufügt. Im Vorabend setzt sich Lutz Maurer in seiner Dokumentation „Die Berge in Literatur und Malerei“ (19.25 Uhr) mit der Faszination auseinander, die die Alpinlandschaft auf den österreichischen Dramatiker Arthur Schnitzler und den französischen Maler Paul Cézanne ausübte.

Am Sonntag, dem 6. November, bildet eine neue Ausgabe des experimentellen Fernsehformats „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ (11.55 Uhr) den Auftakt zu einem kulturellen Programmtag in ORF III. Der zweiteilige Fernsehfilm „Sculpture Sculpting“ von Simone Bader zeigt sechs Gespräche über die Darstellbarkeit der Bildhauerei in unterschiedlichen filmischen Auflösungen. Der zweite Teil ist am 13. November um 13.15 Uhr zu sehen.
Das „Erlebnis Bühne Künstlerporträt“ (19.25 Uhr) präsentiert im Vorabend eine weitere Ausgabe von Hermi Löbls historischer Gesprächsreihe „Mütter“ – diesmal mit den Erinnerungen der österreichischen Schauspielerin Senta Berger und ihrer Mutter Therese. Die Zeitreise führt etwa in die 26 Quadratmeter kleine Wohnung, in der Senta geboren und aufgewachsen ist und die ihr ein nie wieder dagewesenes Heimatgefühl bescherte. Anlässlich des 70. Geburtstags der „Königin der Koloratur“ Edita Gruberová präsentiert „Erlebnis Bühne“ schließlich die Verfilmung von „Rigoletto“ (20.15 Uhr) von Starregisseur Jean-Pierre Ponnelle aus dem Jahr 1982, gefolgt von der „Symphonie der Hoffnung“ (22.20 Uhr) in einer aktuellen Aufzeichnung aus dem Salzburger Dom 2016.

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„Die Ära Obama – Yes we can“ (20.15 Uhr), „Die Ära Obama – Der ungewollte Krieg“ (21.15 Uhr) und „Duell ums Weiße Haus – Die US-Wahlkampfschlachten“ (22.15 Uhr):

Kaum ein US-Präsident hat bei seinem Amtsantritt eine derartige weltweite Euphorie geweckt wie Barack Obama. Doch nicht nur die Finanzkrise 2008 wurde zur Bewährungsprobe für seine Präsidentschaft, auch der immense Widerstand der Republikaner nahm dem Präsidenten bald Wind aus den Segeln. Anhand von Gesprächen mit führenden Politikern, Wirtschaftsexperten und den engsten Beratern Obamas gibt der erste Teil der Dokumentation unter dem Titel „Yes we can“ (20.15 Uhr) Einblicke in die schwierige Anfangszeit seiner Präsidentschaft. „Der ungewollte Krieg“ (21.15 Uhr) rekapituliert in Teil zwei die Nahost-Strategie des US-Präsidenten nach den Jahren unter George W. Bush. Erst kürzlich bezeichnete Obama sein Vorgehen nach dem Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gadaffi 2011 als den „schlimmsten Fehler“ seiner Amtszeit. Auch für seine Syrien-Politik wurde Obama heftig kritisiert. Erst 2015 konnte er in Form des Atomabkommens mit dem Iran einen großen außenpolitischen Erfolg verbuchen. Anschließend blickt der Film „Duell ums Weiße Haus – Die US-Wahlkampfschlachten“ (22.15 Uhr) hinter die Kulissen der ebenso unbarmherzigen wie faszinierenden Präsidentschaftswahlkämpfe. Ehemalige Campaigner, Journalisten und Wahlforscher kommentieren Fernsehdebatten, Wahlkampfspots und öffentliche Auftritte der vergangenen sechs Jahrzehnte, vom TV-Duell Nixon gegen Kennedy 1960 über den Watergate-Einbruch beim Wahlkampf 1972 bis hin zum Sieg der Internet-Strategie von Barack Obama 2008.

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„Rigoletto“ (20.15 Uhr) und „Aus dem Salzburger Dom: Symphonie der Hoffnung 2016“ (22.20 Uhr):

Am 23. Dezember feiert die slowakische Sängergröße Edita Gruberová ihren 70. Geburtstag. „Erlebnis Bühne“ gratuliert und zeigt die Verfilmung von Giuseppe Verdis tragischer Oper „Rigoletto“ von Jean-Pierre Ponnelle aus dem Jahr 1982. An der Seite von Gruberová singen u. a. Luciano Pavarotti, Ferruccio Furlanetto, Ingvar Wixell und Victoria Vergara. Danach folgt die Aufzeichnung der „Symphonie der Hoffnung“ (22.20 Uhr) aus dem Salzburger Dom vom Juli 2016. Der Komponist Thomas Doss schrieb ein Stück in drei Sätzen, das die Emotionen zur Zeit des Nationalsozialismus und der Folgejahre musikalisch nachempfindet. Zu hören sind Harri Stojka und Band, gemeinsam mit dem Sinfonischen Blasorchester Pongau unter dem Dirigat von Johann Mösenbichler. Als Sprecher fungiert Karl Merkatz.

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