„Frag die AK.“: 200.000 junge Oberösterreicher bekommen von der AK ab sofort schnelle Beratung via Smartphone und Tablet

Linz (OTS) - Rund 200.000 Oberösterreicher/-innen sind derzeit zwischen 13 und 25 Jahre alt. Sie haben spezielle Fragen, Sorgen und Bedürfnisse in den Bereichen Ausbildung, Job und Konsumentenschutz. Und sie bedienen sich anderer Kommunikationskanäle als ältere Generationen. Deswegen bietet die AK für sie ab sofort mit der neuen, responsiven Website www.fragdieak.at ein maßgeschneidertes Info- und Beratungstool an. „Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen können damit via Smartphone, Laptop oder Tablet ganz unkompliziert und auch vertraulich mit den Expertinnen und Experten der AK in Dialog treten und bekommen rasche sowie kostenlose Hilfe und Beratung“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Tausende Jugendliche und junge Erwachsene suchen bereits bisher jährlich die Hilfe und den Rat der AK – dies aber häufig nur telefonisch. Themen dabei sind meist unklare Regelungen in Arbeitsverträgen, Rechte im Ferialjob und Pflichtpraktikum sowie Fragen zur Entlohnung. Im Jahr 2015 hat die AK Oberösterreich durch Interventionen und vor Gericht für Unter-25-Jährige rund 1,08 Millionen Euro erstritten. Die Top-Themen dabei waren offene Entgeltzahlungen, Endabrechnungsdifferenzen, (unbegründete) Entlassung sowie fristwidrige Kündigung.

Viele trauen sich aber aus Angst vor Konsequenzen nicht, den Weg zur AK zu suchen. Das vertrauliche Frage-Fenster auf www.fragdieak.at soll vor allem dazu beitragen, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unbürokratisch, rasch und ohne Angst vor Problemen mit dem Chef die Unterstützung der AK suchen. Generell gilt, wie immer in der Rechtsberatung, dass die AK erst nach der ausdrücklichen Zustimmung der/des Hilfesuchenden beim Unternehmen interveniert oder bei Gericht Klage einreicht.

Die Seite www.fragdieak.at ist über das Smartphone schnell und einfach zu bedienen. Dort finden Jugendliche und junge Erwachsenen nützliche Infos, Musterbriefe, Checklisten und Videos zu relevanten Themenbereichen ihrer Lebenswelt: Arbeit und Recht, Bildung, Handy, Wohnen, Geld und Freizeit. Wichtigstes Tool der responsiven Website ist aber ein Dialogfeld, in das die Jugendlichen ihre Frage(n) rund um ihren Job, ihre Ausbildung oder zu ihren Rechten als Konsumenten/-innen eingeben und anschließend auf das Feld „Frag jetzt“ klicken können. Ihre Frage wird sofort an die AK weitergeleitet. Wenn möglich, antworten die AK-Experten/-innen noch am selben Tag, spätestens am nächsten Werktag. Je nach Wunsch der/des Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen kommt die Antwort entweder per Rückruf, WhatsApp-Nachricht oder E-Mail. Zwar muss entweder E-Mail-Adresse oder Handynummer bekanntgeben werden, aber diese Daten werden nach der Beantwortung von der AK gelöscht und nicht gespeichert. Sämtliche Anfragen sind somit streng vertraulich.

Die AK sieht das neue Angebot „Frag die AK.“ vor allem als Mittel zum niederschwelligen Dialog mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen:
„Die Jugendlichen profitieren von der raschen Antwort durch die AK. Umgekehrt hat die AK durch das Tool das Ohr noch näher bei ihnen und kann, aufbauend auf ihren Fragen und Bedürfnissen, das Serviceangebot und den interessenpolitischen Einsatz für sie stetig weiterentwickeln“, so Kalliauer. Interessenpolitisch setzt sich die AK vor allem für einen freien Zugang zu qualitätsvollen Bildungsangeboten und Einkommen, die den Jungen ein selbständiges Leben ermöglichen, ein. „Junge Menschen sollen ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten können. Dazu gehört auch eine Arbeit, die ihnen Spaß macht und Sinn verleiht sowie ein entsprechendes Einkommen, das ihnen einen gelungenen Start in ein selbstständiges Leben ermöglicht“, sagt Kalliauer.

Neben der Linzer Hip-Hop-Gruppe „Texta“ unterstützt die international erfolgreiche und mit Preisen ausgezeichnete Choreografin und Performance-Künstlerin Silke Grabinger die Jugendarbeit der Arbeiterkammer Oberösterreich. „Es ist wichtig, sich in die Lebenswelt der Jungen hineinzufühlen, ihre Themen zu begreifen und sie ernst zu nehmen – genau das macht die AK. Auch ich habe früher immer wieder mal bei der AK nachgefragt, wenn ich zum Beispiel Fragen zu Verträgen hatte. Ich habe immer gewusst: Dort nimmt man mich ernst und dort bekomme ich sofort professionelle, kostenlose Hilfe. Für mich ist es deswegen klar, dass ich die Jugendarbeit der AK unterstütze“, sagt Silke Grabinger.

Die Unterlage der Pressekonferenz sowie zwei „Frag die AK.“-Videos mit Silke Grabinger und Texta finden Sie auf ooe.arbeiterkammer.at. Ab spätestens 13 Uhr wird dort auch ein Foto von der Pressekonferenz zum Download bereitstehen.

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Ines Hafner, Bakk.Komm.
(0732) 6906-2178
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