FSG-GÖD-Jugend: Wir wollen mehr vom modernen Staat – Folge 1

Der öffentliche Dienst muss gestärkt, die Dienstleistungen müssen ausgebaut werden

Wien (OTS) - Der Slogan „Weniger Staat und mehr Privat“ hat nicht das versprochene Heil gebracht, sondern vielen Menschen geschadet und wenigen Privatunternehmen satte Gewinne gebracht. „Wir wollen daher wieder mehr vom modernen Staat und weniger Privat und teuer“, bringt der Vorsitzender Michael Schuh die Forderungen der FSG-GÖD-Jugend auf den Punkt. In den kommenden Wochen werden junge, engagierte Menschen aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes ihre Vorstellungen und Forderungen präsentieren.++++

In den vergangenen Jahren wurde alles, was mit dem Staat oder staatsnaher Betriebe zu tun hat, schlecht geredet. Ineffizient und bürokratisch, zu teuer und zu langsam, sowie zu viel Personal. Das ganze Repertoir an Grauslichkeiten wurde verbreitet. Schuh: „Wir haben das Schimpfen auf ‚den Staat‘, das Kaputtsparen und den Personalabbau satt. Damit muss jetzt Schluss sein.“

Die Grundlage für einen modernen Staat ist bestens ausgebildetes Personal, eine ausreichende Finanzierung sowie eine klare Aufgabenstellung. In den kommenden zehn Jahren werden in manchen Bereichen bis zur Hälfte der dort Beschäftigten in Pension gehen. Schuh: „Wir sehen das nicht als Problem, sondern als Chance, die ergriffen werden muss.“ Notwendig sind dafür eine zumindest mittelfristige Personalplanung, die verstärkte Aufnahme junger Menschen in den öffentlichen Dienst und eine fundierte Ausbildung. Gleichzeitig, so Schuh, „muss es die Möglichkeit geben, dass ‚die Jungen‘ von den vor der Pension stehenden KollegInnen lernen.“ (Fortsetzung folgt)

Rückfragen & Kontakt:

Michael Schuh Vorsitz. der FSG-GÖD Jugend
Vors. der EuropäischenGewerkschaftsjugend Öffentl. Dienst
Tel.: 0676/35 10 595 E-Mail: michael.schuh@goedfsg-jugend.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001