FPÖ-Darmann: Kooperation mit Pioneers bringt tolle Ergänzung zur Idee eines Masters für Unternehmensgründung

Mitgliedsbeiträge für „Urlaub am Bauernhof“ sollen fairer gestaltet werden – Ausweitung der Abschusszeiten für Hirsche auf 31.12. beschlossen, um Verbissschäden entgegenzuwirken

Klagenfurt (OTS) - Nach der heutigen Regierungssitzung bezeichnete der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Gernot Darmann die einstimmig beschlossene Kooperation des Landes Kärnten mit der international tätigen Firma „Pioneers“ als tolle Ergänzung zu seiner vor einigen Wochen präsentierten Idee, einen Master für Unternehmensgründung/Unternehmertum (Master of Entrepreneurship) in Klagenfurt zu installieren. „In Kärnten könnte so eine neue Gründerkultur entstehen. Es ist wichtig, das Know How in Kärnten zu schaffen und unserer Jugend durch entsprechende Ausbildung das Rüstzeug mitzugeben, um in weiterer Folge Unternehmensgründer zu werden und neue Arbeitsplätze zu schaffen“, so Darmann.

Kärnten sei mit seiner Lage im Herzen des Alpen-Adria-Raumes ein idealer Wirtschaftsstandort, müsse sein großes Potential aber verstärkt nutzen. „Ich habe daher meine Regierungskollegen ersucht, im Zusammenhang mit den aktuellen Erweiterungsplänen des Automobilzulieferers und -fertigers Magna Steyr aktiv zu werden und Kärnten ins Spiel zu bringen. Es geht hier immerhin um hunderte, wenn nicht gar tausende neue Arbeitsplätze. Genauso ist beim geplanten Lithium-Abbau auf der Koralpe eine Initiative der Regierung notwendig, damit auch die Wertschöpfung in Kärnten bleibt und unsere Wirtschaft im Bereich der Weiterverarbeitung zum Zug kommt“, so Landesrat Darmann. Gerade im Umfeld großer Unternehmen hätte auch wieder eine Vielzahl kleiner Start-Ups eine Chance sich anzusiedeln bzw. zu etablieren.

Im Zusammenhang mit der Initiative „Urlaub am Bauernhof“ forderte Darmann faire Mitgliedsbeiträge für die Mitgliedsbetriebe. Die Beiträge sollen in Zukunft erfolgsabhängig aufgrund der Vermittlungen durch den Verband berechnet werden. „Es ist ein Wunsch vieler Mitgliedsbetriebe, den Beitrag zum Verband nicht mehr an der Bettenanzahl festzumachen, sondern am Erfolg, der durch die vermittelten Leistungen auch gegeben ist. Wer viel vom Verband profitiert, soll mehr zahlen, wer weniger Nutzen hat, entsprechend weniger“, so der FPÖ-Obmann.

Einstimmig beschlossen wurde eine Verordnung der Landesregierung, die Abschusszeiten für Geweihträger der Klassen I und II (Hirsche) von derzeit 15. Dezember auf 31. Dezember auszudehnen. „Es wurde hier einem Wunsch vieler Grundeigentümer und Land- und Forstwirte insbesondere aus Oberkärnten sowie der Kärntner Jägerschaft entsprochen. Durch eine kontrollierte Abschussplanung soll den massiven Verbissschäden in der Forstwirtschaft sowie den Schäden an der Kulturlandschaft entgegengewirkt werden“, so Jagdreferent Darmann.

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