Industrie: Autonomie für Pädagogische Hochschulen logischer nächster Entwicklungsschritt

IV-GS Neumayer: Zentrale Forderung der Industrie eingelöst – Autonomie der Pädagogischen Hochschulen unverzichtbar für Kooperation mit Universitäten

Wien (OTS) - „Die Entlassung der Pädagogischen Hochschulen in die Autonomie ist ein positiver Entwicklungsschritt in die richtige Richtung“, betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Donnerstag, anlässlich der entsprechenden Ankündigung seitens der Bundesregierung. „Nach dem umfassenden Autonomiepaket für die Schulen wird nun auch im Hochschulbereich eine zentrale Forderung der Industriellenvereinigung umgesetzt “, so Neumayer. Dies sei „ein überfälliger und aus unserer Sicht unverzichtbarer Schritt, um eine reibungslose Kooperation zwischen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten bei der Umsetzung der PädagogInnenbildung Neu sicherzustellen“. Nur so könne ein produktives und im Sinne einer qualitätsvollen Ausbildung notwendiges Zusammenspiel der Hochschulen auf Augenhöhe wirklich funktionieren.

Die Industrie erwarte sich von der Autonomie der Pädagogischen Hochschulen zudem auch Profilschärfungen in Forschung und Lehre sowie Vereinfachungen bei den bürokratischen Abläufen. „Die Erfahrungen der Universitäten mit dem Universitätsgesetz 2002 haben gezeigt: Die Entlassung der Universitäten in die Autonomie war wesentlich, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten auf nationaler sowie internationaler Ebene zu stärken. Dieser Weg soll nun auch mit den Pädagogischen Hochschulen beschritten werden“, forderte der IV-Generalsekretär. Dazu brauche es jedenfalls die notwendigen Instrumente, wie Leistungsvereinbarungen, Entwicklungs- und Organisationspläne sowie begleitende Professionalisierungsmaßnahmen für die handelnden Personen. „Klar ist, aus den bisherigen – positiven wie negativen – Erfahrungen mit der Universitätsautonomie konnten wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Diese müssen bei allen vergleichbaren Entwicklungen unbedingt mitberücksichtigt werden. Außerdem gilt es, alle Ausgliederungspläne schlüssig in ein umfassendes Konzept für den österreichischen Hochschulraum einzubetten“, so Neumayer abschließend.

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