Mitterlehner: Österreich am besten Weg zum Innovation leader

Wissenschaftsminister eröffnet Europatagung: Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationsstandort Österreich international gut unterwegs

Wien (OTS/BMWFW) - "Unser Ziel ist, in die Reihe der Innovation Leader aufzusteigen. In den vergangenen Jahren sind uns wichtige Schritte dazu gelungen. Die dritthöchste Forschungsquote im EU-Vergleich, Fortschritte im MINT Bereich, Verbesserungen in internationalen Rankings und weltweit nachgefragte Innovationen aus Österreich sind der Beweis dafür. Wir sind auf dem besten Weg zu diesem Ziel. Um es zu erreichen müssen wir die weiteren Weichen für einen starken Forschungs- und Wissenschaftsstandort stellen. Umso wichtiger ist es, gemeinsam zu diskutieren, was wir dafür ändern, weiterentwickeln oder umstrukturieren müssen", so Vizekanzler Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner bei der Eröffnung der zweiten Europatagung im Wiener Palais Lichtenstein, vor über 300 Gästen aus der nationalen und internationalen Wissenschafts-Community.

Es sei in den vergangenen Jahren trotz konjunktureller Herausforderung gelungen im Rahmen der budgetären Möglichkeiten die besten Maßnahmen zur Weiterentwicklung von Forschung und Entwicklung umzusetzen. "Wir müssen uns im internationalen Wettbewerb nicht verstecken. Dennoch gilt es dort anzusetzen, wo noch Effizienz- und Innovationspotenziale zu heben sind", sagt Mitterlehner. Vor allem in der noch besseren Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, der Stärkung der Grundlagenforschung und der Forcierung von mehr Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich sieht der Wissenschaftsminister Potenziale.

Ein Erfolgsindikator dafür sei, die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem Wissenschaftsministerium und dem ERA Council Forum Austria fortzusetzen, so Mitterlehner, der sich bei der Vorsitzenden Helga Nowotny bedankte. Auch der geplante "OECD Country Review" für Österreich, den der OECD Experte Gernot Hutschenreiter im Rahmen der Europatagung skizzierte, sei ein wichtiger Beitrag. Und der neue FWF Präsident Klement Tockner arbeite daran, die heimischen Organisationsstruktur zu überprüfen, um Verbesserungen im System zu erreichen. "Es geht darum, die richtigen Weichenstellungen für unsere weiterführende Forschungsstrategie zu entwickeln. Indem wir Wissenschaft und Forschung stärken, stärken wir auch Wirtschaft und Arbeitsmarkt, wodurch wir Zukunftsängsten wirksam entgegenwirken können. Der Kreislauf zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hilft uns im Wettbewerb zu bestehen", verdeutlichte Mitterlehner.

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