Pendl: Walser-Schwenk beendet hoffentlich die unwürdige Debatte um SoldatInnen-Denkmal

Grünen-Politiker gibt Gegnerschaft gegen Gedenkstätte auf

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl zeigt sich verwundert über den plötzlichen Schwenk des Grünen-Politikers Walser, der seine Gegnerschaft gegen das von Verteidigungsminister Doskozil geplante SoldatInnen-Denkmal aufgibt und sich nun selbst für ein Denkmal der Republik ausspricht. „Gerade noch befürchtete Walser eine Remilitarisierung des Öffentlichen Raums, wenn Österreichs im Einsatz ums Leben gekommene SoldatInnen eine würdevolle Gedenkstätte erhalten. Nun scheint ihm klar geworden zu sein, dass er mit dieser Einschätzung ziemlich allein dasteht und rudert zurück. Das ist zwar einerseits erfreulich, andererseits hätte man sich diese ganze unwürdige, parteipolitisch motivierte Debatte insgesamt ersparen können“, kritisiert Pendl.****

Eine Würdigung für die im Einsatz ums Leben gekommenen SoldatInnen des Bundesheeres hat viele Befürworter. Zuletzt hatte Bundesprädient a.D. Heinz Fischer die berechtigte Frage gestellt, warum ein Denkmal für SoldatInnen unerwünscht sein soll, wenn für Polizisten, die seit 1945 im Dienst für die Republik ums Leben gekommen sind, bereits ein Denkmal errichtet wurde. Er halte die Idee für vernünftig.

Ein Denkmal sei „ein Zeichen der Wertschätzung für die Leistungen des Bundesheeres, von denen ein wesentlicher Teil in internationalen Einsätzen zur Friedenssicherung besteht, und eine würdevolle Gedenkstätte für die SoldatInnen, die dabei ihr Leben ließen“, betont Pendl. Seit 1960 haben rund 110.000 ÖsterreicherInnen in über 100 Friedens- und humanitären Einsätzen in 70 verschiedenen Ländern gedient. 52 Soldaten sind dabei ums Leben gekommen. „Niemand wird bestreiten wollen, dass das Bundesheer unerlässliche Dienste im Sinne Österreichs leistet – von internationalen Friedenseinsätzen bis zur Katastrophenhilfe. Unsere SoldatInnen riskieren dabei ihre Gesundheit und sogar ihr Leben. Das hat unseren Respekt und unsere Anerkennung verdient“, unterstreicht der SPÖ-Sicherheitssprecher. (Schluss) sc/up

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