BP-Kandidat Hofer: Europa darf sich von der Türkei nicht erpressen lassen und muss seine Probleme vorausschauend selbst lösen

"Die Drohungen und Menschenrechtsverletzungen Ankaras entsprechen nicht der europäischen Wertekultur, daher sind die Beitrittsverhandlungen sofort zu beenden"

Wien (OTS) - „Da sich die Türkei unter ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan immer mehr zu einem autokratischen Staat entwickelt und Menschrechtsverletzungen sowie die Beschneidung von Grundrechten, wie der freien Meinungsäußerung und der Pressefreiheit, immer öfter an der Tagesordnung stehen, muss klar sein, dass sich Europa von der Türkei nicht erpressen lassen darf und seine Probleme vorausschauend selbst zu lösen hat“, betonte heute der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer.

Bereits vor zehn Jahren, als die Türkei das Ankara-Protokoll nicht ratifizierte, wäre es notwendig gewesen, die Beitrittsverhandlungen zu beenden. Immer wieder habe sich die EU von der Türkei vorführen lassen, die sich jetzt gesellschaftspolitisch und kulturell immer weiter weg von europäischen Werten bewege. „Daher sind die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sofort abzubrechen“, forderte Hofer und mahnte in der Flüchtlings- und Migrationsfrage eigenständige Lösungsansätze der EU ein: „Jetzt ist es an der Zeit, die Schengen-Außengrenzen, besonders die griechisch-türkische, konsequent zu schützen. Hierbei muss sichergestellt werden, dass die EU-Länder dabei nicht alleine gelassen werden dürfen, sondern hier alle Länder ihren Beitrag leisten müssen.“

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002