Mittler - Macher - Protestierer in der Stadtentwicklung: vhw-Debattenbuch betrachtet neue Rollen intermediärer Akteure

Berlin (ots) - Bildmaterial ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/pm/68451/3473232

Wie gelingt es, Bürgerinteressen bei Stadtentwicklungsthemen wieder stärker in demokratische Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse zu bringen? Eine These des jetzt vom Bundesverband herausgegeben und im Jovis Verlag erschienenen Debattenbuchs Mittler-Macher-Protestierer ist, dass ein großes Potenzial in der sich stark verändernden Akteursgruppe der Intermediären liegt.

Mit dem Verbandstag 2015 startete der vhw eine Debatte zu den intermediären Akteuren, einer zuletzt wenig beachteten Akteursgruppe in der Stadtentwicklung. Im 128-seitigen Buch mit Typologien, Exkursen und Beispielen werden nicht die "Systemfehler" der lokalen Demokratie untersucht, sondern es wird die Frage gestellt, wie an der Schnittstelle zwischen Government und Governance Kooperation verschiedenster Akteure gut gelingen kann. An der Erarbeitung war ein 12-köpfiges Expertenteam aus Kommunen, Politik und Wissenschaft beteiligt.

Mit der Veröffentlichung stellt der Bundesverband einen pointierten, praxistauglichen Text zur Diskussion und will gleichzeitig eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen. Mittlerweile stehen die Intermediären als Mittler, Macher und Protestierer nicht mehr nur für den Transfer zwischen "System" und "Lebenswelt", sondern für eine netzwerkartige Koproduktion und neue Regelungs-, Steuerungsformen zwischen Kommune, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Nur, wer um die Rollenveränderungen in der untersuchten Akteursgruppe weiß, sie erkennen und nutzen kann, wird gut kommunizieren und aushandeln können.

Das Buch wendet sich gleichzeitig sowohl an stadtentwicklungspolitische als auch an akademische Akteure, die alle Seiten (Kommune, Wirtschaft, Bürgerschaft) gewinnbringend in Vermittlungs- und Aushandlungsprozesse einbeziehen möchten.

Erschienen im Jovis Verlag Autoren: Olaf Schnur, Sebastian Beck ISBN 978-3-86859-442-3, Kosten 12,95 EUR

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