bOJA: Mindestsicherung leistet unverzichtbaren Beitrag gegen Kinderarmut und Perspektivenlosigkeit im Jugendalter

bOJA – Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit zur Bedeutung der Mindestsicherung für junge Menschen in Österreich

Wien (OTS) - Österreichweit sind 380.000 Kinder und Jugendliche armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Die Tendenz ist steigend. Kinderarmut hat langfristige Auswirkungen auf die Lebensentwürfe junger Menschen, ihren Bildungsstatus, ihre Chance auf einen Ausbildungs- und Beschäftigungsplatz sowie auf ihre Gesundheit. Kinderarmut und die damit unvermeidlich verbundene soziale Chancenungerechtigkeit führt zur Gefährdung des sozialen Zusammenhalts in unserer Gesellschaft.

Soziale Sicherheitsnetze wie die Mindestsicherung sind eine wichtige Maßnahme, die es Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglicht, einen Weg aus der Armutsspirale zu finden und Lebensperspektiven zu entwickeln, die Teilhabe und Zukunft bedeuten.

Offene Jugendarbeit in Jugendzentren und im öffentlichen Raum (mobile Jugendarbeit und Jugendstreetwork) sieht sich als Sprachrohr gerade jener Jugendlicher und junger Erwachsener, die sich von Politik und Gesellschaft nicht „gehört“ fühlen und nicht erleben dürfen, was es heißt mitzureden und mitzugestalten.

„Es muss politisches Bestreben sein, genau jene jungen Menschen sozial abzusichern, die - aus schwierigen familiären Kontexten kommend - vor allem mit Abwertung und Ausgrenzung konfrontiert werden.“, so der bOJA-Vorsitzende Franz Pirker-Jeremias, „Investitionen in Jugendliche und junge Erwachsene zur Vermeidung von Armut und sozialer Marginalisierung sind zugleich eine wichtige Investition in den sozialen Zusammenhalt unserer gesamten Gesellschaft.“

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Mail: stephanie.deimel@boja.at , Tel: 0660-5768237

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