Mindestsicherung erhöht allgemeine Sicherheit

Gute Sozialpolitik hilft, Kriminalität zu vermeiden

Wien (OTS) - „Die Mindestsicherung erspart Menschen in existenziellen Krisen die Ausweglosigkeit. Das schafft Sicherheit für uns alle“ ist Dr. Christoph Koss, Geschäftsführer des Vereins NEUSTART, überzeugt. Perspektivlosigkeit und Not können Auslöser für das Abgleiten in Kriminalität sein. Die überwiegende Mehrzahl der strafrechtlichen Normverstöße von armen Menschen beruht auf einfachen Eigentumsdelikten (Ladendiebstähle, Versandhausbetrügereien et cetera). Armutslagen wie Arbeitslosigkeit, materielle Not und soziale Unterversorgung sind Risikofaktoren für das Überschreiten der Legalitätsgrenze.

Die kriminalpolitische Position von NEUSTART schließt sich dem Strafrechtsreformer Franz von Liszt an, dessen im 19. Jahrhundert aufgestellte These „Sozialpolitik ist die beste Kriminalpolitik“ auch heute noch universelle Gültigkeit hat. Die Einführung der Mindestsicherung war aus Sicht von NEUSTART ganz im Sinn dieses Grundsatzes und wurde von uns sehr begrüßt.

Der Zugang zur Mindestsicherung ist für viele Klientinnen und Klienten von NEUSTART ein wesentlicher Bestandteil, um ihre Existenz zu sichern und rückfallfrei zu bleiben. Deshalb setzt sich NEUSTART dafür ein, dass dieses „letzte Netz vor dem Nichts“, so Christoph Koss, als Chance zur Prävention und zur Erhöhung der Sicherheit in der Gesellschaft gut im sozialen System verankert bleibt. NEUSTART ist überzeugt, dass sich Einsparungen bei der Mindestsicherung in der Folge als gesteigerte Kosten für die Ausgaben zur Kriminalitätsbekämpfung und Erhöhung der Sicherheit niederschlagen.

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Verein NEUSTART
Dr. Christoph Koss
Tel. 01 545 95 60-105
christoph.koss@neustart.at
Castelligasse 17, 1050 Wien
www.neustart.at

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