„Mind the App“ - Symposium

Brücken zwischen Biologie und Technologie schlagen

Wien (OTS) - Am 3. und 4. November 2016 findet das VBC PhD Symposium statt, das bereits seit 14 Jahren von den Doktorand_innen der vier Forschungsinstitutionen am Vienna Biocenter veranstaltet wird.

In diesem Jahr lautet das Motto des PhD Symposiums „Mind the App“. Im Fokus stehen smarte Anwendungen, die Biologie und Technologie verbinden. Achtzehn renommierte Wissenschaftler_innen aus Europa und den USA werden in den nächsten Tagen das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten und erfolgreiche Synergien zwischen Technologie und Forschung aufzeigen. Im Rahmen des Symposiums werden der „Mattias Lauwers-Award“ für das beste Monday Seminar und die „VBC-PhD Awards“ für herausragende Doktorarbeiten vergeben.

Zu den ausgewählten Sprecher_innen zählen unter anderen der Molekularbiologe Jan Ellenberg (EMBL, Heidelberg), der die Systembiologie der Zellteilung anhand neuesten Mikroskopie-Techniken untersucht.

Jason Chin (MRC, Cambridge) erläutert experimentelle Möglichkeiten, in den von ihm entworfenen Zellfabriken den genetischen Code zu reprogrammieren.

Der Immunologe Eric Vivier (CIML, Marseille) spricht über die Entdeckung angeborener Lymphoidzellen bis hin zu ersten klinischen Anwendungen.

Hervé Vanderschuren (ETH Zürich / Universität Liège) definiert mit seinem Vortrag über neue Erkenntnisse in der Pflanzenzüchtung den Begriff Feldforschung neu.

Filipa Lentzos (Kings College, London) hat sich auf Governance und Sicherheit neuer Technologien spezialisiert und spricht im Zuge des „Added Dimension“ Vortrages über kritische Aspekte der Biowissenschaften.

Über das IMP

Das Institut für Molekulare Pathologie (IMP) betreibt in Wien biomedizinische Grundlagenforschung. Hauptsponsor ist der internationale Unternehmensverband Boehringer Ingelheim. Mehr als 200 Forscherinnen und Forscher aus 40 Nationen widmen sich am IMP der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge, um komplexe biologische Phänomene im Detail zu verstehen. Die bearbeiteten Themen umfassen die Gebiete der Zell- und Molekularbiologie, Neurobiologie, Krankheitsentstehung sowie Bioinformatik. Das IMP ist Gründungsmitglied des Vienna Biocenter.

Über das IMBA

Das IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie ist das größte Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) mit dem Fokus auf zukunftsweisende biomedizinische Grundlagenforschung. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Josef Penninger stellen sich am IMBA 13 Forschungsgruppen den molekularen Rätseln und unerforschten Gebieten der Molekularbiologie und Medizin, wie etwa in den Bereichen Krebs, Immunologie und Stammzellforschung. Das weltweit erste künstliche Mini-Gehirn aus Stammzellen wurde 2013 in der Forschungsgruppe des Vizedirektors Jürgen Knoblich gezüchtet. Die am IMBA gewonnen Erkenntnisse bilden somit die Basis für neue Diagnose-und Therapiemöglichkeiten und ebenen den Weg für eine Medizin der Zukunft.

Über das GMI

Das Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) wurde von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) im Jahr 2000 gegründet, um Spitzenforschung in der molekularen Pflanzenbiologie zu fördern. Das GMI gehört zu den weltweit wichtigsten Pflanzenforschungseinrichtungen. Mit mehr als 100 MitarbeiterInnen aus 25 Ländern erforscht das GMI primär die Grundlagen der Pflanzenbiologie, vor allem molekulargenetische Aspekte wie epigenetische Mechanismen, Populationsgenetik, Chromosomenbiologie, Stressresistenz und Entwicklungsbiologie. Das GMI befindet sich in einem modernen Laborgebäude der Österreichischen Akademie der Wissenschaften auf dem Campus des Vienna Biocenter, auf dem mehrere Forschungsinstitute sowie Biotechnologie-Firmen angesiedelt sind.

Über die Max F. Perutz Laboratories (MFPL)

Die Max F. Perutz Laboratories (MFPL) sind ein gemeinsames Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien am Vienna Biocenter, einem der größten Life Sciences Cluster in Österreich. An den MFPL sind rund 500 MitarbeiterInnen aus 40 Nationen in durchschnittlich 60 Forschungsgruppen mit Grundlagenforschung und Lehre im Bereich der Molekularbiologie beschäftigt.

Mind the App - Symposium

Datum: 3.11.2016, 09:00 - 18:00 Uhr

Ort:
Campus Vienna Biocenter
Dr. Bohr-Gasse 3, 1030 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Ines Mehu-Blantar
Communications
IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie GmbH
Dr. Bohr-Gasse 3, 1030 Wien
T.: +43 1 790 44-3628
H.: +43 664 808 47 3628
E.: ines.mehu-blantar@imba.oeaw.ac.at
Homepage: www.imba.oeaw.ac.at

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