ORF III am Donnerstag: Diskussion „Stimmen zur Zukunft Europas“ mit u. a. Jean-Claude Juncker, Martin Schulz und Christian Kern

Außerdem: Auftakt zum Doku-Vierteiler „Abenteuer China“ in der „Wilden Reise“, dazu Erich Pröll in „Kultur Heute“, Michael Dangl im „Nestroy“-Porträt u. v. m.

Wien (OTS) - Mit dem vorletzten Kurzporträt jener zwölf Schauspielerinnen und Schauspieler, die heuer für den „Nestroy-ORF III Publikumspreis“ ins Rennen gehen, begrüßt ORF III Kultur und Information das Publikum am Donnerstag, dem 3. November 2016, um 19.50 Uhr zu „Kultur Heute“: Diesmal verrät der beliebte TV- und Bühnenstar Michael Dangl, wie er Hektik vermeidet, warum man dem Spiegelbild nicht trauen sollte und wieso Theater niemals Familie sein kann. Pünktlich zum Auftakt der vierteiligen Dokumentationsreihe „Abenteuer China“ in der „Wilden Reise“ begrüßt Ani Gülgün-Mayr außerdem Naturfilmer Erich Pröll im Studio. Die Neuproduktion zeigt erstmals jene spektakulären Aufnahmen, die Pröll und sein Team Ende der 1980er Jahre in China gedreht haben. Teil eins steht unter dem Titel „Freiklettern“ (20.15 Uhr) und begleitet Freeclimber Thomas Bubendorfer bei seinen Routen entlang der Felswände Chinas, die für ihre besonders steilen, fast senkrechten Wände mit Überhängen bekannt sind. Schlussendlich bezwingt Bubendorfer, der als Erster schon ungesichert die Eigernordwand und den südamerikanischen Fitz Roy erklommen hat, die Chinesische Mauer. Erich Prölls neue „Universum“-Dokumentation „Azoren – Tanz um den Vulkan“ ist am Dienstag, dem 8. November, um 20.15 Uhr in ORF 2 zu sehen.

Im Rahmen der Initiative „Stimmen zur Zukunft Europas“ (21.05 Uhr) diskutieren danach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, Bundeskanzler Christian Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner mit Jugendlichen über Flüchtlingswelle, Euro-Krise, Brexit u. v. a. brisante Themen. Die von der österreichischen Regierung und der New Vienna Congress Foundation gegründete Arbeitsgemeinschaft will neue Strategien entwickeln, um die europäische Praxis der Konsensbildung zu stärken.

„Im Brennpunkt“ wirft anschließend einen Blick nach „Kuba: Ende der US-Sanktionen?“ (22.10 Uhr): 1960 verhängte US-Präsident Eisenhower ein Embargo gegen den Inselstaat. Nach mehr als 50 Jahren Funkstille deutete sich im vergangenen Jahr nun eine Wende in der Beziehung zwischen den USA und Kuba an. Der amtierende US-Präsident Obama hat sich für ein Ende des Handelsembargos ausgesprochen. Im US-Kongress, wo die Republikaner in beiden Kammern über eine Mehrheit verfügen, findet der Vorschlag jedoch keine Mehrheit.

Die vibrierende Hauptstadt Kubas steht schließlich auch im Zentrum des „euro.films“: Der atmosphärische Episodenfilm „7 Tage in Havanna“ (22.45 Uhr) aus dem Jahr 2012 bringt Stadtvisionen von insgesamt sieben renommierten Regisseuren aus verschiedenen Ländern auf die Leinwand. Kaleidoskopartig entsteht das Porträt einer mythischen Stadt – mit Kurzfilmen von Benicio Del Toro, Pablo Trapero, Julio Médem, Elia Suleiman, Gaspar Noé, Juan Carlos Tabío und Laurent Cantet.

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