Spindelberger zu 15a-Vereinbarung: Ausbau der medizinischen Primärversorgung wichtiger Schritt für die Gesundheit der Menschen

Geld wird dort investiert, wo es benötigt wird - Elektronische Datenverarbeitung gang und gäbe – Ärztekammer soll Gesundheitspolitik des 21. Jahrhunderts nicht im Weg stehen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger begrüßt die 15a-Vereinbarung für den Bereich Gesundheit, über die sich Bund, Länder und Sozialversicherung geeinigt haben. „Es freut mich besonders, dass der Finanzausgleich auch im Gesundheitsbereich einen Niederschlag findet. Das Geld wird dort investiert, wo es benötigt wird“, so Spindelberger am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Durch den Ausbau der medizinischen Primärversorgung werden vor allem behördliche Bedarfsfeststellungs- und Bedarfsprüfungsverfahren vereinfacht. „PatientInnen werden natürlich davon profitieren. Die Einigung ist ein wichtiger Schritt für die Gesundheit der Menschen“, betont Spindelberger.

Auch der Weiterentwicklung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) steht Spindelberger positiv gegenüber. „Elektronische Datenverarbeitung ist mittlerweile gang und gäbe. Der Ausbau auf inhaltlicher und technischer Ebene gewährleistet in Zukunft eine effizientere Betriebsführung.“

Wenn der Präsident der Österreichischen Ärztekammer Wechselberger Vorwürfe in den Raum stellt, wonach sich die Politik an den „Strohhalm Bürokratie“ klammere, dann „muss ich diesen Ball zurückspielen“, so Spindelberger, „denn in Wahrheit sitzen die großen Bremser einer Gesundheitsreform in den Reihen der Ärztekammerfunktionäre, welche die Zeichen der Zeit anscheinend noch immer nicht erkannt haben“.

„Diese halten nämlich wider besseres Wissen immer noch mit aller Gewalt an Einzelpraxen fest anstatt die Ärmel aufzukrempeln und gemeinsam mit der Politik an neuen verbesserten Strukturen zu arbeiten, welche eine bessere medizinische und medikamentöse Versorgung der Patientinnen und Patienten speziell auch im ländlichen Raum mit sich bringen würden“, gab der SPÖ-Gesundheitssprecher zu bedenken.

„Ehrlich gesagt geht mir diese ständige Blockadepolitik der Ärztekammerfunktionäre schon langsam ‚auf den Wecker‘“, so Spindelberger, der sagt, dass „diesen Standesvertretern endlich einleuchten sollte, dass mit Strukturen der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts keine Gesundheitspolitik des 21. Jahrhunderts betrieben werden kann“. (Schluss) lp/bj

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